Musikwissen / Eagles Bandbiographie in deutscher Sprache präsentiert von lindaronstadt.de

...Als ich hörte, wie die Jungs Witchy Woman spielten, wußte ich, die machen ihren Weg.
Linda Ronstadt

Der Fels der Ewigkeit

4 Legenden, gleichsam dunkel gewandet 2007, 4 Legenden, gleichsam dunkel gewandet, durchwandern bei glühender Hitze die endlosen Weiten der Wüste,
ihrem Ziel entgegen. Fast 28 Jahre haben sie gebraucht, um hierherzukommen und ihre Mission zu vollenden...
Was wie der Ausschnitt aus einer alten biblischen Geschichte anmutet, bedeutete möglicherweise den Auftakt zu einem großen und historischen Finale einer der bedeutendsten Musikformationen, welches in den Chroniken der Rockhistory für alle Ewigkeit festgehalten sein wird.
An den vier nicht mehr ganz so jungen Männern, die sich für die Fotoaufnahmen eines Albumcovers durch die Wüste von Arizona gequält haben, hat die Zeit ihre Spuren und die Kämpfe ihre Narben hinterlassen,
sie heissen Don Henley, Glenn Frey, Joe Walsh & Timothy B. Schmit.

Der Name ihrer Formation findet hohen Anklang in aller Welt, die Rede ist von den Eagles, und dies hier ist ihre Geschichte.
Man kann die Eagles nicht in alltäglichen Worten beschreiben, dafür sind sie zu besonders.
Ein australischer Journalist hat sie anlässlich ihres erstklassigen 2007er Comeback- Doppelalbums Long Road Out Of Eden als Fels der Ewigkeit bezeichnet, und das ist keineswegs eine Übertreibung. Die Eagles sind keine normale Rockformation, sie sind ein Monument, ein Weltwunder,
der Taj Mahal der Rock-History, geheiligt ist der Rock-Olymp durch ihre Anwesenheit.
Im 4. Jahrzehnt ihres Bestehens führen Don Henley, Glenn Frey, Joe Walsh & Timothy B. Schmit die musikalische Tradition der Eagles in herausragender Weise fort und bieten nach wie vor den exzellenten Southern California-Rock, mit dem sie in den 70er Jahren weltberühmt wurden. Wundervoller Close-Harmony Gesang, exzellentes Songwriting, perfekte Saitenarbeit, Musik von höchster Qualität, die die Seele zutiefst berührt und zugleich den Intellekt beansprucht.


Doug Weston´s Troubadour in Los Angeles, hier klicken für eine größere Ansicht Angefangen hatte alles zu Beginn der 70er Jahre, als es für viele amerikanische Bands & Musiker seit vielen Jahren nur ein einziges Ziel gab, Doug Westons Troubadour in Los Angeles, den Linda Ronstadt einst als ihre Musikuniversität bezeichnete in Anspielung an die viele Zeit, die sie dort in jungen Jahren verbrachte.
Der Troubadour am Santa Monica Boulevard, der seinen legendären Ruf dadurch bekam, das solche Größen wie die Byrds,die Buffalo Springfield, Crosby-Stills-Nash, Neil Young, Jackson Browne, James Taylor, Carly Simon,Der harte Kern der West Coast Mafia, hier klicken für eine größere Ansicht Linda Ronstadt, Poco, sogar Elton John u.v.a sich hier die Klinke in die Hand gaben, hier ihre Anfänge hatten und groß wurden. Viele junge und aufstrebende Musiker trafen sich dort auch deswegen regelmäßig, um gegenseitig Erfahrungen auszutauschen über Konzertveranstalter und die Musikindustrie, und natürlich auch in der Hoffnung, irgendwie ein Engagement zu ergattern.
Mit der Zeit kristallisierte sich daraus ein verschworener Haufen aus talentierten Musikern und Songwritern, die sich gegenseitig unterstützten, die ihren Einflussbereich mit der Zeit immer weiter ausdehnten und ihre Fäden sponnen, eine Gruppierung, die Jahre später von Elvis Costello nicht gerade mit guten Worten bedacht wurde und der die Bezeichnung L.A. bzw. West Coast-Mafia verpasst wurde und zu derem harten Kern J. D. Souther, Glenn Frey, Don Henley, Linda Ronstadt und Jackson Browne gezählt werden müssen. Das Zusammenfinden und Aufstreben dieser Westcoast-Mafia ist einer der Hauptfaktoren für die Entstehung der Eagles. Doch lassen wir an dieser Stelle am besten Don Henley selbst zu Wort kommen und erzählen.
Don Henley:
"Der Troubadour war der erste Laden, in den ich ging, als ich nach L. A. kam. Ich hatte schon davon gehört, wie legendär er sei, und alle traten sie dort auf. Am ersten Abend sah ich Graham Nash und Neil Young, und Linda Ronstadt, sie stand da in einer Art von einem kurzen Daisy Mae Kleid, war barfüßig und kratzte sich am Hintern. Ich dachte nur, ich habe es geschafft. Ich bin hier. Ich bin im Himmel. Nur kannte ich hier wirklich niemanden und hing eine ganze Weile alleine herum, doch eines Abends holte mich Glenn Frey zu sich an seinen Tisch und spendierte mir ein Bier. Er fragte mich dann, was sich so tut bei mir und ich erzählte ihm, mit meiner Band ist nichts los, die Dinge laufen einfach schlecht, einer der Jungs hat die Gruppe verlassen und spielt nun bei den Burrito Brothers. Glenn sagte mir, das er und sein Partner ebenfalls ihre Band aufgelöst hätten, und das da ein Typ wäre namens David Geffen, mit dem man ins Geschäft kommen könnte, wenn wir es schafften, eine Band zusammenzustellen. Er fragte mich dann, ob ich in der Zwischenzeit für 200 Dollar die Woche mit Linda Ronstadt auf Tour gehen würde.
Ich antwortete ihm, das mir das sogar ganz sicher gefallen würde. Ich war ja vorher auch noch nie so richtig auf einer Tour gewesen.
Zwischen Glenn und mir entstand eine echte Freundschaft und wir begannen, Pläne zu schmieden. Glenn erzählte von Randy Meisner und Bernie Leadon, die jeweils mit Poco und den Burrito Brothers spielten und meinte, wir brauchen diese Jungs, denn die spielen die Art von Country-Rock, an dem wir alle so großes Interesse haben."
Glenn Frey´s Vorstellungen deckten sich offensichtlich mit denen von John Boylan, dem damaligen Produzenten und Manager von Linda Ronstadt. Boylan sprach mit Bassist und Sänger Randy Meisner, der nach seinem Weggang bei Poco gerade erst bei "Rick Nelsons Stone Canyon Band" eingestiegen war, und schaffte es tatsächlich, diesen zu überzeugen, noch einmal umzusteigen und mit Frey und Henley in Linda´s Band zu spielen. Fehlte noch Bernie Leadon, der sich selbst auch gerne als klassischen Banjoplayer bezeichnet, Leadon kam von den bereits erwähnten Flying Burrito Brothers, spielte aber schon im Jahre 1969 für Linda Ronstadt & Her Corvettes, man kannte sich also. Gegen Ende der Ronstadt-Tour, bei einem der Auftritte in Florida war Bernie Leadon als Zuschauer zugegen, begab sich im Verlaufe des Konzerts, wohl durch Frey und Henley dazu animiert, einfach auf die Bühne, schnappte sich eine Gitarre und komplettierte somit Linda´s Live-Band. An diesem Tag wurde Musikgeschichte geschrieben, denn zum erstenmal überhaupt spielten die Ur-Eagles Don Henley, Glenn Frey, Randy Meisner & Bernie Leadon gemeinsam in einer Band, wobei das Engagement von Meisner und Leadon erst nach der Tour offiziell wurde. Henley, Frey, Meisner & Leadon stimmten zwar nicht in all ihren Auffassungen überein, trotzdem aber schien es so, als würden die Gemeinsamkeiten ausreichen, um musikalisch weiterzukommen, und so fassten sie nach den Aufnahmen für Linda Ronstadt´s drittes Studioalbum, welches schlicht und einfach mit ihrem Namen betitelt und 1972 veröffentlicht wurde, den Entschluß, zusammenzubleiben. So kam es zur offiziellen Gründung der Eagles, die bei David Geffen´s neugegründetem Label Asylum Records unter Vertrag genommen wurden. David Geffen, Präsident von Asylum Records, erkannte schnell das große Potential der Formation. Er war sich sicher, die Jungs groß rausbringen zu können. Der Plattenboß predigte den jungen Eagles Zusammenhalt und steckte 12.500 US$ in ihr Equipment, eine Investition, die sich bis heute sicher mehr als amortisiert hat für David Geffen, der heute zu den reichsten Amerikanern überhaupt gehört. Nun kam es nur noch darauf an, das die Band richtig zusammenwächst und das geht am besten, wenn man eine ganze Reihe von Live-Gigs zusammenspielt. Infolgedessen gingen die Eagles nach Aspen, Colorado, wo sie für einige Wochen in einem Club namens The Gallery unterkamen. Dort spielten sie Abend für Abend jeweils 4 Sets vor einem Publikum aus ca. 400-500 Gästen, denen die Jungs ordentlich zeigten, was sie drauf hatten. Die Gäste der Gallery waren zu beneiden, denn die Eagles spielten nicht nur Songs von Chuck Berry bis Neil Young und frühe Eigenkompositionen, sondern brachten auch live ihre Versionen von Beatles-Klassikern. Was muss das für ein Erlebnis gewesen sein, die Eagles spielen die Beatles, das muss auch der Grund für die große Begeisterung gewesen sein für den aus London angereisten Produzenten Glyn Johns, dem David Geffen das Angebot angetragen hatte, die Eagles zu produzieren und der gegen Ende des Engagements der Eagles in Aspen unter den Gästen weilte, sicherlich auch um zu sehen und zu hören, ob hier möglicherweise das amerikanische Pendant zu den Beatles entstehen würde. Johns nahm das Angebot an, die Eagles zu produzieren, jedoch unter der Bedingung, dass die Plattenaufnahmen nach England verlegt würden.
Gesagt getan, Don Henley, Glenn Frey, Bernie Leadon & Randy Meisner gaben ihrerseits ihr Einverständnis und begaben sich Ende 1971 nach London, um dort ihr erstes Album aufzunehmen. Don Henley erinnert sich:
"David Geffen und Glyn Johns steckten uns in ein kleines Appartement. Sie holten uns ab, fuhren uns ins Studio, danach gings wieder zurück in dieses kleine Appartement, wo wir uns jedesmal in den Schlaf gesoffen haben."
Der erste Longplayer der Adler unter der Regie von Glyn Johns wurde, wie schon bei Linda Ronstadt, ebenfalls ganz einfach mit dem eigenen Namen betitelt und am 1. Juni 1972 veröffentlicht. Die Eagles setzten damals schon den bekannt hohen Qualitätsstandard und bescherten der Musikwelt "from day one" den unnachahmlichen und typischen Eagles-Sound, West Coast Rock auf höchstem Niveau, den man am besten umschreiben kann als eine perfekte Fusion aus Rock, Pop & Country-Elemten sowie einem Hauch Surfmusic, basierend auf grundsolidem handwerklichem Können, dazu der phantastische Close-Harmony Gesang und das exzellente Songwriting mit starken Anleihen bei Jackson Browne und J.D. Souther. Was man über Linda Ronstadt sagen konnte, traf auch auf die Eagles zu, zur richtigen Zeit trafen sich die richtigen Musiker und Songwriter mit dem (vorerst) richtigen Produzenten. Die Zeit war reif für die Eagles. Schon mit den ersten Auskopplungen Take It Easy, Witchy Woman & Peaceful Easy Feeling feierte die Formation ihre ersten beeindruckenden Erfolge, und damals hätten es sich Don Henley und Co. sicher nicht träumen lassen, das diese Songs einmal zu Klassikern der Rock-u. Pop-History werden würden. Schon damals war zu spüren, das die Eagles in ganz besonderem Maße dem amerikanischen Musikgeschmack entgegenkamen, was die anschließende Promotiontour zu ihrem Debütalbum nur allzu deutlich belegte. Ihre Beliebtheit stieg förmlich von Tag zu Tag an, und rückblickend kann man sagen, das es relativ schnell bergauf ging. Die ersten Erfolge halfen der Band, ihren musikalischen Visionen weiter zu folgen, weiter hart an sich zu arbeiten mit einer Produktionsdisziplin, die in der Rockwelt in diesen Jahren nicht immer selbstverständlich war, auch wenn die Bandmitglieder zeitweise äusserlich den Eindruck machten, als hätten sie mit Disziplin und harter Arbeit weniger zu tun, von Visionen ganz zu schweigen.
Der Lone Arrranger Eagles Outlaw Gunfighter Clan mit J. D. Souther & Jackson Browne, hier größer klicken Natürlich hingen sie ausserhalb des Studios den typischen Lastern von Rockstars nach, aber was ihre Arbeit im Studio betraf, da waren sie professionell, sie wollten sich weiterentwickeln und ihre Vision eines eigenen Sounds und eines Bandgefüges beibehalten. Als sie dann im Jahre 1973 ihr zweites Album Desperado vorlegten, war eine ihrer Visionen Wirklichkeit geworden. Die Eagles nahmen sich unter erneuter Zuhilfenahme von Jackson Browne und John David Souther der Ära der Gunfighter an und zogen eine romantische Paralelle zwischen den Outlaws der berüchtigten Doolin Dalton Gang, die im späten 19. Jahrhundert in der Gegend von Kansas ihr Unwesen trieb, und der Outlaw-Existenz eines Rock-Rebellen der Gegenwart. Aufstieg, Euphorie, Selbstüberschätzung und Fall eines Rocksuperstars wurde von den Eagles meisterhaft in der Western-Mythologie widergespiegelt. Was das Plattencover betrifft, scheint es der Eagles-Gang großen Spaß bereitet zu haben, sich dafür im Outfit der Gunfighter-Gang ablichten zu lassen, die 1892 ihr letztes großes Ding drehte.
Die Eagles vermittelten das Gefühl, als ob sie sich schon ein wenig mit der Ära der Outlaws identifizierten, sie machten sich ausgezeichnet im Look der Doolin Dalton Bande und ließen im Zusammenhang mit dem wundervollen und sehr albumorientierten Sound die Westernromantik aufleben ohne wirklich Country zu sein, ihr Sound war schon etwas ganz besonderes, ein Sound, der ihnen in ganz Amerika viel stärkere Symphatien einbrachte als der Country& Western Music, weil in ihrer Musik der Zeitgeist viel stärker zum Ausdruck kam, wodurch sich immer mehr Amerikaner mit ihnen und ihrer Musik in viel stärkerem Maße identifizieren konnten. Die Fangemeinde der Eagles begann in ganz Amerika durch alle Bevölkerungsschichten hindurch immer stärker anzuwachsen, from coast to coast, from ocean to ocean, from horizon to horizon, um es in den Worten von Barack Obama auszudrücken. Auch Desperado brachte eine Reihe von Songs hervor, die heute als Klassiker gelten. Tequila Sunrise und den Titelsong Desperado, der zur gleichen Zeit auf großartige Weise von Linda Ronstadt interpretiert wurde.


1973 / 1974 Die ersten Veränderungen

Bill Szymczyk Die Produktion des dritten Albums der Adler brachte die ersten Veränderungen von gewisser Tragweite mit sich wie z.B. den Produzentenwechsel. Don Henley and Glenn Frey musste im Laufe der Zeit der Gedanke an weitere Produktionen mit Glyn Johns wohl unerträglich geworden sein, da dieser sich im Studio immer mehr wie ein Tyrann benahm. Einer der Streitpunkte war die Auseinandersetzung um die weitere musikalische Ausrichtung der Band. Die Eagles betrachteten sich selbst als eine Country-Rock-Formation mit der Betonung auf Rock.
Glyn Johns hingegen wollte für den kommerziellen Erfolg die Formation nach der Auffassung von Don Henley und Glenn Frey zu sehr in die Gefilde seichter Popmusik führen, und das war für die Musiker absolut keine Option, sie würden sich nicht von ihrem CountryRock abbringen lassen, und so nahmen Don Henley und Glenn Frey das Heft in die Hand, sprachen sich gegen eine weitere Zusammenarbeit aus und Glyn Johns musste die Koffer packen. Für Glyn Johns, der deswegen nicht arbeitslos wurde, kam Bill Szymczyk, der vor seinem offiziellen Einstieg bei den Eagles allerdings darauf bestand, die Situation vorher mit Johns zu besprechen, denn dieser war einer der Produzenten,
zu denen Szymczyk lange aufgeschaut hat. Glyn Johns sagte dann am Telefon zu Szymczyk, "besser Du machst es als ich, Kamerad."
Und so kam es wie es eben kam, der Produzent mit dem (scheinbar) unaussprechlichen Nachnamen wurde Nachfolger von Glyn Johns als Produzent der Eagles. Doch wer war dieser Szymczyk eigentlich? In relativ jungen Jahren trat er z.B. in New York als Soundmixer und Produzent für B.B.King und dessenBill Szymczyk mit B.B. King The Thrill Is Gone in Erscheinung, was den herausragenden Ruf der Blues-Legende noch steigerte, dadurch konnte sich Szymczyk schon früh erheblichen Respekt in der Musikwelt verschaffen.
Bevor Szymczyk zu den Eagles ging, war er den Fans von Joe Walsh längst ein Begriff, für Walsh´s Alben Barnstorm (1972) & The Smoker You Drink, The Player You Get (1973) zeichnete er als Produzent und Soundmixer verantwortlich. Das Szymczyk überhaupt Soundmixer und Produzent wurde, verdankte er seinem ausserordentlich guten Gehör, was ihm schon im Jahre 1960 als 18jähriger zugute kam, als er bei der US-Navy anheuerte, auf dem Höhepunkt des kalten Krieges. Szymczyk bekam aufgrund seines aussergewöhnlichen Gehörs eine Ausbildung in der Sonarschule der US-Navy zum Sonarexperten, um sowjetische U-Boote mit nuklearen Raketensprengköpfen ausfindig zu machen, von denen man annahm, das sie überall in den Küstenregionen positioniert waren, um die USA jederzeit angreifen zu können. Und so hat der gute Bill, wie so viele viele andere Männer und Frauen in diesen Zeiten, seinen Beitrag dazu geleistet, das es nie zur Katastrophe gekommen ist.
1964 wurde der Sonar-Offizier ausgemustert und es brauchte noch einige Jahre und viele glückliche und kuriose Umstände, bis er sich im Musikbusiness wiederfand und Teil der Eagles-Story wurde.


Don Felder Mit dem neuen Produzenten stieß auch der begabte Gitarrist und Songwriter Don Felder zur Band. In dieser Formation komplettierten die Eagles ihre Arbeiten für ihr Album On The Border, das sie noch mit Glyn Johns begonnen hatten.
In vielen Publikationen über diese dritte Eagles-Albumproduktion wird ein Zitat der früher sehr bekannten Musikzeitschrift Melody Maker häufig verwendet. Der Melody Maker schrieb wie folgt: "Diese beiden Änderungen animierten die Eagles zu einem „volleren, weniger rauhbeinigen Klang und einer erregenden Frische bei den Gitarrensoli." Doch wenn man dem Rolling Stone widersprechen kann, dann sicher auch dem Melody Maker. Vergleicht man nämlich den Longplayer des Vorjahres Desperado mit On The Border, fällt einem eigentlich auf, das Desperado weder rauhbeiniger noch weniger des vollen Klangs daherkam wie sein Nachfolger. Und wenn ein Musikjournalist oder ein Musikkritiker bei Gitarrensoli von erregender Frische spricht, dann muss er sich schonmal fragen lassen, ob er nicht zuviel Deospray abgekriegt hat. Beide Alben unterschieden sich zwar einigermaßen voneiander, aber dennoch hätte man beim vergleichenden Hören keines Blickes auf die Plattencover benötigt, um zu wissen, das es sich dabei immer um die gleiche Band handelte, man hörte sofort, das sind die Eagles, und darauf kommt es an, das ist das Wesentliche, der Wiedererkennungswert. Das Kuriose bei den Eagles war und ist, man kann einen Bluegrass-Titel von ihnen auflegen und danach einen soften Westcoast-Rocker, und immer kann man sagen, das ist typisch Eagles.
Die Unterschiede zwischen den beiden Alben lagen u.a. daran, das die Eagles nun zu fünft waren und das sie mit Bill Szymczyk ihren Sound für das neue Album nach ihren Vorstellungen weiterentwickeln konnten, und während Desperado eben von ganz besonderer Westernromantik geprägt war, kam On The Border wie eine abwechslungsreiche Fahrt über den Panamerican Highway bei offenem Verdeck daher, wobei die Singleauskopplungen Already Gone & James Dean auch nicht gerade einen sehr unrauhbeinigen Eindruck machten, von Midnight Flyer gar nicht zu reden. Das veränderte Soundbild hatte auch mit gewissen Details zu tun hatte, die in ihrer Gesamtsumme eben die besagten Unterschiede ausmachten, z.B. fragte Don Henley Produzent Bill Szymczyk, wieviele Mikrophone er denn gewöhnlich für die Drums benutze, und dieser antwortete ihm, 8 oder so. Don Henley war bei dieser Antwort völlig von den Socken, denn bei Glyn Johns kamen in aller Regel zwei, allerhöchstens drei zum Einsatz. Die Einstellung von Bill Szymczyk entsprach aber genau dem, was Don Henley vorschwebte.
Er verstand sich als Rock-Drummer und er war davon überzeugt, das das genau der richtige Weg war, um den Drumsound herzustellen, den er sich vorstellte.Was jedoch den musikalischen Einfluss von Neuzugang Don Felder betrifft, so wird dieser bezüglich der reinen Albumproduktion im Studio häufig zu hoch eingeschätzt. Ein Album wie On The Border hätte man im Studio auch zu viert unter Zuhilfenahme von Studiomusikern einspielen können, aber zu Beginn der Planungen zum neuen Album wurde offensichtlich, dass es nahezu unmöglich wäre, diesen Studiosound auf der Bühne langfristig perfekt zu reproduzieren, wenn die Band nur zu viert bliebe. Dank Bernie Leadon musste man damals nicht lange überlegen, denn der stellte den Kontakt zu seinem alten Freund Don Felder her, der gerade nach L.A. gekommen war, Felder wurde zu Probeaufnahmen eingeladen, demonstrierte sein Können bei "Good Day in Hell," überzeugte damit restlos und wurde engagiert. Aber so schnell, wie das häufig kolportiert wird, konnte Felder der Band seinen Stempel gar nicht aufdrücken, was die ausgezeichnete handwerkliche Leistung bei seinem Eagles-Debüt keineswegs schmälern soll. Die meisten der Songs auf On The Border wurden jedoch, wie auch schon beim Vorgängeralbum, ebenfalls von Don Henley, Glenn Frey, J.D. Souther, Jackson Browne & Bernie Leadon geschrieben und komponiert.
Aber nur Geduld, die wirklich große Zeit von Don Felder sollte noch kommen.


Begeisterung und Anerkennung in den USA waren die Eagles ja schon gewohnt, nun aber nahmen die Verkaufszahlen ihrer Alben und Singles immer gewaltigere Ausmaße an. On The Border kappte schnell die Millionengrenze, die Singleauskopplung The Best Of My Love erreichte eine Nummer 1 Notierung in den amerikanischen Billboard Charts und die Band wurde erstmals für den Grammy Award-nominiert. Bei der ausgiebigen Promotion-Tour zeigte es sich, das die Hereinnahme von Don Felder der Band mehr Möglichkeiten und Freiheiten einbrachte. Die einzelnen Musiker hatten nun live die Möglichkeit, mehr Instrumente einzusetzen und ihre Fähigkeiten als Multi-Instrumentalisten zu präsentieren, auf diese Weise konnten sie auch ihre Bühnenshows besser variieren. Glenn Frey wechselte nun öfter zwischen Gitarre und Keyboards, Bernie Leadon sorgte mit wechselndem Einsatz als Gitarrist, Pedal Steeler und Banjoplayer für das Westernfeeling. und Don Felder stellte seine Fähigkeiten an Gitarre und Mandoline unter Beweis. Randy Meisner, Don Henley & Glenn Frey sorgten dabei wie gewohnt als erstklassige Lead-Vokalisten für die Unverwechselbarkeit der Eagles-Music. Die Band schaffte es binnen kürzester Zeit, sich in der neuen Besetzung zu finden und auf der Bühne perfekt zu agieren, mit ihrer spielerischen Perfektion zogen die Eagles immer mehr Menschen in ihren Bann, und die Bühnen wurden immer größer.


1975 / 1976 Neues Album, Neue Richtung, der Bruch mit Leadon

Für die Produktion ihres 1975er Longplayers One Of These Nights entschieden sich die Eagles für mehr Progressivität. Douglas Adams Hitchhikers Guide To the Galaxy, die Titelmelodie kam von den Eagles, hier zum Video klicken
Die Country-Elemente wurden deutlich zurückgeschraubt, der Sound wurde rockiger, Synthesizer kamen zum Einsatz.
Mit Journey of the Sorcerer boten die Eagles erstmals ein fast sieben Minuten langes und futuristisch anmutendes Instrumentalstück dar, das Millionen von Menschen in aller Welt durch seine Verwendung als Titelmelodie in der vorzüglichen britischen Sci-Fi-TV-Kultserie >The Hitchhiker's Guide to the Galaxy (per Anhalter durch die Galaxis)< ein Begriff ist. Das einzige Stück, das noch dem Charakter der Vorgängeralben entsprach und diese typische Leichtigkeit und den Western-Touch hatte, war der Titel Lyin' Eyes. Ausserdem wurden die Musikstücke deutlich länger. Hatten die Songs bei den Vorgängeralben noch eine Radiokompatible Durchschnittslänge von 3-4 Minuten, kamen die Titel bei One Of These Nights auf 4-7 Minuten, was dem kommerziellen Erfolg jedoch keinerlei Abbruch tat, ganz im Gegenteil. Das Album erreichte Rang 1 der amerikanischen Billboard -u. Cashbox Album-Charts, das Cover des phantastischen Albums One Of These Nights, hier größer klicken und für das romantische Lyin' Eyes bekamen die Eagles einen Grammy Award in der Originalkategorie "Best Pop Vocal Performance by a Duo, Group or Chorus."
One Of These Nights bedeutete für die Eagles nicht nur den endgültigen internationalen Durchbruch, sie schickten sich so langsam an, Musikgeschichte zu schreiben, und wer weiss, vielleicht war das ja von Anfang an insgeheim die Vision von Don Henley und Glenn Frey, die beide mit einem Riesenego ausgestattet sind und die eigentlich nicht zu denjenigen gehören, die irgendetwas dem Zufall überlassen. Leider war der mit One Of These Nights eingeschlagene Weg wohl nichts für Gründungsmitglied Bernie Leadon, 1976 verliess er die Band, er hatte "offiziell" keine Lust mehr, sich den Tourneestreß länger anzutun. Am Tourstress lag es aber nicht wirklich. Wegen ständiger Streitigkeiten darüber, das die Eagles sich zu sehr von ihren Roots entfernen, war Leadon irgendwann so entnervt, das er nach einem neuerlichen Streit mit Glenn Frey seinen Ausstieg aus der Band dadurch bekundete, das er ihm ein Glas Bier über den Kopf schüttete. Ob Frey sich das hat gefallen lassen, da müßte man Bernie Leadon mal selber fragen, wenn es sich aber wirklich so abgespielt hat, dann bekamen Glenn Frey´s Haare wenigstens mal wieder etwas ab, das zumindest entfernt an Shampoo erinnerte und das war bestimmt nicht das schlechteste. Die teilweise suboptimale Streitkultur innerhalb der Band sollte sich aber noch zu einem größeren Problem auswachsen, auch böse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Leadon jedenfalls arbeitete nach seinem Bruch mit den Eagles als Studiomusiker und gründete 1977 mit Michael Georgiades die Bernie Leadon-Michael Georgiades Band.


Their Greatest Hits

Bei einer erfolgreichen Rockband kommt es irgendwann auch einmal zu einem Greatest Hits Album, so auch bei den Eagles. Their Greatest Hits 1971-1975 wurde am 17. Februar 1976 veröffentlicht. Die Compilation geriet schnell zu einem Multimillionenseller und gilt heute als das meistverkaufte Album aller Zeiten in den Vereinigten Staaten mit fast 30 Millionen verkauften Exemplaren. Weltweit gingen davon bis heute sogar 51 Millionen Einheiten über die Ladentische.


Joe Walsh Eine neue Zeit bricht an
Irgendwie hat es damals schon in der Luft gelegen, das nach dem Weggang von Bernie Leadon mit Joe Walsh der geilste Gitarrist der Welt dem Eagles-Clan beitreten würde. Rückblickend wird einem das erst so richtig bewußt. Es gab viele gute Gitarristen in der amerikanischen Rockmusic, aber niemand ausser Joe Walsh von der James Gang hätte so perfekt zur Band und ihrer weiteren musikalischen Ausrichtung gepasst und niemand sollte jemals glauben, das Joe Walsh als Ersatzmann für Gründungsmitglied Bernie Leadon gedacht war, dafür sind Walsh und Leadon viel zu unterschiedlich. Walsh ist ein klassischer Rockgitarrist und Leadon als Banjoplayer und Pedal Steeler mehr den Country-Elementen zugeneigt.
Nun zeigte es sich, welch ein Glücksfall es war, das Produzent Szymczyk vor seiner Zeit bei den Eagles schon mit Walsh zusammengearbeitet hat. Der Produzent mit dem ausgezeichneten Gehör brachte die Eagles ja auch schon im Jahre 1974 mit Joe Walsh zusammen. So spielten Glenn Frey, Don Henley & Randy Meisner zusammen mit John David Souther und Dan Fogelberg auf Joe Walsh`s Album So What, und bevor Walsh offiziell zu den Eagles wechselte, kam es auf seinem 1976er Album You Can't Argue With a Sick Mind zu einer weiteren Studiozusammenarbeit mit Glenn Frey,Don Henley & Don Felder.
In der neuen Besetzung begab sich die Band auf Tournee nach Asien und Australien, wobei Joe Walsh demonstrierte, das er sich auch für die Eagles nicht verbiegen würde. Er blieb sich selber treu und sein Stil war eine Bereicherung für den Sound der Eagles. Die Band nutzte die Tour ausgiebig, um sich in der neuen Besetzung aufeinander abzustimmen, und das Zusammenspiel funktionierte recht gut. Nach ihrer Rückkehr in die USA gingen die Jungs wieder ins Studio, um das nächste Album aufzunehmen, doch bis zu seiner Fertigstellung sollte noch fast ein ganzes Jahr ins Land gehen, u.a. auch deswegen, weil die Band ihre Studioarbeit für fest vereinbarte Live-Gigs des öfteren unterbrechen musste, und um die Medien musste man sich schliesslich auch noch kümmern.
Am 8.12.1976 war es dann soweit, das legendäre Album Hotel California wurde veröffentlicht.


Hotel California Maxi-Single, UK-Release, kann man hier größer klicken Sowohl über das Album Hotel California als auch über den Titelsong wurde unendlich viel geschrieben, es wurde soviel darüber geschrieben, das man daraus mindestens zwei Bücher vom Ausmaß des Brockhaus in Druck hätte geben können. Diese Wälzer hätte man dann beispielsweise betiteln können mit "Das Buch der Wiederholungen 1 & 2" oder "Guck mal wer da abschreibt."
Viel interessanter ist da schon die Entstehungsgeschichte des Titelsongs, und damit sind wir bei den schon zitierten großen Zeiten, die da für Don Felder noch kommen sollten. An Felders Beispiel zeigt sich einmal mehr, wie inspirierend doch die Umgebung von Malibu an der amerikanischen Westküste sein kann.
Felder döste auf seinem Balkon mit Meeresblick, liess sich und seine Gitarre von der Sonne und einer lauen Brise verwöhnen, gedankenversunken klimperte er auf seiner Couch entspannt und spielerisch vor sich hin, als ihm plötzlich diese Melodie in den Sinn kam, als hätte der Wind sie aus höheren Sphären zu ihm getragen und ihm leise zugeflüstert, "spiel diese Melodie."
Felder spielte die Melodie und komponierte den Song in der gleichen Stunde, danach rief er Don Henley an, die beiden trafen sich mit Glenn Frey, man probierte, feilte am Text und hatte in relativ kurzer Zeit alles unter Dach und Fach. So kam es, das beim Titelsong Hotel California nicht nur Don Felder, sondern auch Don Henley & Glenn Frey als Autoren genannt werden. Die weltberühmte Melodie jedoch lieferte Felder ganz alleine. Und ganz egal, was sonst auch immer über das Album Hotel California geschrieben wurde, es war bis heute die beste Studioarbeit der Band überhaupt. Damit traten sie in den Rock-Olymp ein. Das Album hatte einerseits die Progressivität von One Of These Nights und andererseits das Westernfeeling von Desperado. Neben dem Titelsong, der sich sozialkritisch mit der kalifornischen Konsumgesellschaft auseinandersetzte, kann man die Qualität des Meisterwerks anhand 4 weiterer Beispiele erklären. Randy Meisner stellte einmal mehr seine exzellente Klasse als Songwriter und Lead Vokalist bei Try and love again unter Beweis, mit New Kid In Town lieferte Glenn Frey in Kombination mit den traumhaften Eagles Harmony Vocals einen der schönsten West Coast-Ohrwürmer aller Zeiten ab. Don Henley zeugte mit seiner siebeneinhalbminütigen konzertanten und vollklingenden Ballade The Last Resort von einer künstlerischen Substanz, die selbst für die Eagles bemerkenswert ist, und der Rocker Life in The Fast Lane war gekonnt auf Joe Walsh zugeschnitten.
Das Album erreichte erwartungsgemäß die Nr. 1 Notierung in den amerikanischen Charts und geriet, wie auch der Titelsong, zu einem weltweiten Multimillionenseller.


Bei der "Hotel California Tour", die bis Ende September 1977 dauerte, präsentierten die Adler nicht nur aktuelle Stücke und Material der Vorgängeralben, sie gaben auch ältere Stücke von Joe Walsh zum Besten und zollten damit auch der legendären James Gang ihren Tribut, sicher sehr zur Freude von Joe Walsh.Randy Meisner verliess die Eagles 1978 Nach dieser sehr erfolgreichen Tournee, bei der die Eagles die größten Football-Stadien füllten, musste die Band erneut einen Weggang verkraften, denn Gründungsmitglied Randy Meisner erklärte seinen Ausstieg.
Das Meisner bei den Eagles ausgestiegen ist, wurde offiziell stets damit begründet, das er nach 20 Jahren, die er als Profimusiker auf den Bühnen der Welt verbracht hatte, mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wollte.
Wahr ist aber auch, das er in Übereinstimmung mit Bernie Leadon´s Haltung kontinuierlich damit gedroht hat, ebenfalls die Band zu verlassen. Nach der Hotel California-Tour machte er seine Drohung war und begründete das Ende seines Engagements bei den Eagles mit einem Erschöpfungszustand nach Tourstress. Nach Meisners Ausstieg konnten die Eagles den indianisch anmutenden Timothy B. Schmit unter Vertrag nehmen. Das Kuriose an diesem Szenario war, das es sich 1969 eigentlich in genau der gleichen Weise schon einmal abgespielt hat, als Randy Meisner noch bei Poco spielte. Meisner schmiss damals hin, nachdem er sich mit Richie Furay und Jim Messina wegen der musikalischen Ausrichtung der Band überworfen hatte, und schon da wurde er ersetzt durch... Timothy B. Schmit, sie lesen richtig.
Für viele Fans war der Ausstieg von Randy Meisner allerdings weitaus weniger nachvollziehbar als der von Bernie Leadon, dieser Eindruck verstärkte sich 1980 mit Randy Meisner´s wirklich hervorragendem Solo-Album One More Song.
Mit dem Sound dieses Albums war Meisner ziemlich nah an dem, was Glenn Frey als typisch für die Eagles bezeichnen würde.
Aber es kam nunmal wie es kam, Meisner stieg aus und Timothy B. Schmit wurde zu einem festen Bestandteil der Eagles,
wobei überliefert ist, das Don Henley damals vergeblich den Versuch unternahm, den im Dezember 2007 viel zu früh verstorbenen Singer/Songwriter und Multi-Instrumentalisten Dan Fogelberg zu den Eagles zu holen.
Angeblich soll damals auch Jackson Browne ein Thema gewesen sein, und dieser wurde auch des öfteren gefragt, ob er nicht vielleicht Interesse hätte, bei den Eagles einzusteigen. In einem Interview erzählte Browne jedoch einem Reporter, das seiner eigenen Auffassung nach sein Können niemals ausreichen würde, um bei den Eagles zu bestehen.
Wer allerdings jemals Jackson Browne´s Meisterwerk für die Ewigkeit Running On Empty gehört hat, weiß natürlich genau, das diese Selbsteinschätzung viel zu bescheiden ausgefallen ist.


Joe Walsh/But Seriously Folks Lange Auszeiten gab es für die Eagles in diesen Tagen sicherlich nicht. Der Eagles-Terminkalender war übervoll.
So brachte Bill Szymcyk es fertig, mit der neuformierten Eagles-Band so ganz nebenbei Joe Walsh`s 78er Solo-Album But Seriously Folks zu produzieren, wobei man sich unweigerlich die Frage stellt, warum dieser Longplayer als Joe Walsh-Album deklariert wurde und nicht als offizielles Eagles-Album. Wahrscheinlich liegt die Antwort darin, das Joe Walsh zu 100% als Songautor & Komponist verantwortlich zeichnete, zusammen mit Bill Szymcyk die Regie führte und seine Eagles-Kollegen sich mehr oder weniger als Gastmusiker zu betrachten hatten, um das Unwort Statisten zu vermeiden. So hatte die Band auch 1978 eine Unmenge an Promotionarbeit zu leisten, Konzerte und Tourneen zu bestreiten, sich in wieder einmal neuer Besetzung wieder einmal neu zu finden und aufeinander abzustimmen, und das ganze unter erheblichem Erfolgsdruck, doch damit konnten sie gut umgehen. Die West Coast Mafiosi lassen sich nämlich nicht so leicht aus der Ruhe bringen, wenn sie erst einmal die Bühne betreten haben, dies war und ist eine ihrer typischen Eigenschaften.
Egal, was auch immer hinter den Kulissen abging, die Eagles zogen auf der Bühne ihr Ding durch, und das mit einer zumeist unglaublichen Perfektion, dabei schafften sie es spielend, den Eindruck totaler kollegialer Harmonie zu vermitteln.
Wie auch immer, die Kollegen Frey, Henley und Felder legten gegenüber Timothy B. Schmit die gleiche Fairness an den Tag, wie auch im Jahr zuvor bei Joe Walsh. Hatte Walsh bei seiner ersten Tour mit den Eagles die Freiheit, Erinnerungen an die James Gang musikalisch aufleben zu lassen, so brachte Schmit alte Songs seiner früheren Band Poco mit. Es musste für die Fans ein beeindruckendes Erlebnis gewesen sein, dabei zu sein, wenn die Eagles live auf der Bühne Songs von Poco spielen. Die Eagles spielten live Songs von Poco, das ist ungefähr so, als würden Blood Sweat & Tears live auf der Bühne Songs von Chicago spielen (oder umgekehrt).
Solche Erlebnisse haben hohen historischen Wert, wer so etwas miterleben durfte, ist sehr zu beneiden.
Rechtzeitig vor Weihnachten 1978 wurde dann die erste Studioproduktion der Eagles in ihrer neuen Besetzung veröffentlicht. Es handelte sich dabei zwar nur um eine Single, aber um eine sehr gelungene. Die Scheibe enthielt mit Please Come Home For Christmas & Funky New Year zwei wunderbare Songs, die einmal mehr das unglaubliche musikalische Feingefühl der Eagles in puncto Vortrag dokumentieren.
Das diese weihnachtliche Singleveröffentlichung von der Eagles-Fangemeinde als frohe Vorbote eines neuen Albums aufgefasst wurde,
The Long Run versteht sich von selbst. Die Eagles hinterliessen zuletzt ja auch einen wirklich geschlossenen Eindruck.
Und nach turbulenten Jahren schien es in der Tat so, als befände sich die Band nun in der Phase der größtmöglichen Stabilität und der bestmöglichen menschlichen und musikalischen Übereinstimmung, was Glenn Frey in einem Interview auch bestätigte, so sagte er:
"Die Chemie in der Band war am besten, als Don Felder and Joe Walsh zur gleichen Zeit bei den Eagles spielten."
Die Eagles hatten also eine gute Grundlage, um wieder ins Studio zu gehen und ein gemeinsames Album aufzunehmen, das waren sie ihren Fans schliesslich schuldig, nachdem weit über 2 Jahre ins Land gegangen waren seit dem Mega-Album Hotel California. Als es dann soweit war und die Jungs sich an die Arbeit machten, führte die allgemeine Erwartungshaltung zu vielerlei Gerüchten, was nun alles kommen würde, wie der Sound wäre usw. usw., wie das eben so üblich ist in diesem Geschäft. Einige Journalisten meinten damals sogar, das die Eagles nun mit einem Dreifach-Album aufwarten würden.
Was aber dann am 24. September 1979 das Licht der Welt erblickte, war eine einzelne LP mit dem Titel The Long Run.
Das Albumcover war ganz in schwarz gehalten, nur versehen mit einer Inschrift des Titels sowie des Bandnamens. So manchem Betrachter drängte sich dabei der Vergleich mit einem Grabstein auf, dabei machten die Eagles im Vorfeld der Produktion ganz und gar nicht den Eindruck, als wollten sie damit das eigene Begräbnis einläuten. Was mit der Veröffentlichung von The Long Run allerdings eingeläutet wurde, war die Hauptrunde im Kampf der Kritiker gegen die Eagles. Ungeachtet der handwerklichen Qualität des Albums sowie des nach wie vor guten Songwritings fühlten sich eine ganze Reihe von pseudointellektuellen und voneinander abschreibenden Musikjournalisten ganz besonders dazu berufen, der Welt zu erklären, das dies das schlechteste Album sei, das die Band jemals aufgenommen hat.
Es war nun schick und angesagt, die Eagles runterzumachen und zu zerreißen, so waren u.a. Sprüche zu lesen wie:
"Früher waren die Eagles viel besser" , "Die sollen ihre goldenen Schallplatten gefälligst alle der Little River Band übergeben", Seit Bernie Leadon weg ist, sind sie nur noch langweilig" , "Mit Randy Meisner waren sie viel besser," usw. usw.
Damals konnte man in der Tat wirklich den Eindruck gewinnen, als gäbe es in Deutschland nur noch zwei Sorten von Musikjournalisten, die blasierten ahnungslosen, voneinander abschreibenden Dummschwätzer und diejenigen, die zuviel Molly Hatchet auf die Ohren bekommen hatten.
Trotz aller Kritik, die auch teilweise auf dem sowohl unpassenden als auch unsinnigen Vergleich mit Hotel California beruhte, brachten die Eagles mit den erfolgreichen Singleauskopplungen The Long Run & Heartache Tonight zwei weitere Klassiker zumindest der amerikanischen Rockhistory hervor. Das Album stand den Erfolgen der Vorgängeralben in nichts nach und erzielte im Veröffentlichungsjahr die gleichhohen Verkaufszahlen. Die Eagles waren nach wie vor Garant für hervorragende Qualität und sie blieben unangefochten die populärste amerikanische Rockformation. Äusserlich schien absolut nichts darauf hinzuweisen, dass The Long Run für eine sehr lange Zeit das letzte Studioalbum der Eagles sein sollte.


Live-Album und der Bruch

Bob Seger wurde einmal gefragt, was seiner Meinung nach der Grund war, warum die Eagles auseinandergebrochen sind.
Er sagte nur: Hotel California. Nach seiner Auffassung war es unmöglich, das noch zu toppen. Mit dieser Einschätzung lag der Shouter von der Ostküste aber doch eher daneben, denn wenn es so gewesen wäre, dann wären die Eagles doch gar nicht erst wieder ins Studio gegangen. Wenn sie sich gesagt hätten, - nee das Ding können wir nicht mehr toppen, darum hat es keinen Sinn mehr, weiterzumachen-, warum dann wieder den Gang ins Studio antreten? Nein, das ist absolut unlogisch.
Der hochschätzenswerte Bob Seger lag mit seiner Einschätzung total daneben, so kann es einfach nicht gewesen sein.
Warum also haben sich die Eagles nach The Long Run und nach Fertigstellung und der Präsentation das darauffolgenden Live-Doppelalbums zum Ende des Jahres getrennt?
Waren es wirtschaftliche Gründe wegen Erfolglosigkeit? Unmöglich, The Long Run verkaufte sich zudem wie warme Semmeln.
Eine der Antworten könnte in der Tat in dem bereits erwähnten imaginären "Buch der Wiederholungen 1 & 2" zu finden sein.
In unzähligen Abhandlungen über die Eagles steht zu lesen, das der Grund für die Trennung der gewesen sei, das Don Henley und Glenn Frey total zerstritten waren, was Don Henley dann zu der Aussage gebracht haben soll, das die Eagles erst wieder zusammenspielen würden,
„wenn die Hölle zufriert.“
Der Ausspruch, die Eagles würden erst wieder zusammen spielen, wenn die Hölle zufriert, der ist zwar historisch richtig überliefert, aber das die Eagles damals auseinandergegangen sein sollen wegen eines totalen Zerwürfnisses zwischen Henley und Frey, das kann man so nicht gelten lassen, diese Darstellung ist nicht wirklich korrekt und lässt sämtliche Faktoren und Umstände ausser acht, die über Jahre hinweg letztendlich dazu geführt haben, das sich die Band getrennt hat.
Blenden wir an dieser Stelle doch einmal zurück. Da waren Anfang der 70er Jahre mit Don Henley und Glenn Frey zwei ehrgeizige, leidenschaftliche und visionäre Musiker, die in ihren Auffassungen stark übereinstimmten und zwischen denen sich sehr schnell eine enge und langanhaltende Freundschaft entwickelte. Beide aber sahen sich seit ihren Anfängen mit den Eagles mit Ärger und Auseinandersetzungen und mit Enttäuschungen konfrontiert, mit überraschenden Wendungen und Ereignissen und mit Situationen, denen sie trotz größter Bemühungen fast schon machtlos gegenüberstanden.
Henley und Frey kannten sich in - u. auswendig, im Guten wie im Bösen, wussten immer, wie der andere einzuschätzen war, beide waren sich stets sicher, das sie sich auf den jeweils anderen verlassen konnten. Beide mussten in der Entwicklung der Band jedoch die bittere Erfahrung machen, das diese Verlässlichkeit, diese Berechenbarkeit und auch diese Kollegialität für die anderen Bandmitglieder nicht den gleichen Stellenwert hatte, und das vergiftete im Laufe der Zeit die Stimmung und belastete sicherlich auch das Verhältnis von Frey und Henley.
Glenn Frey erwähnte z.B., das er und Henley generell die Entscheidungen in der Band trafen, wobei sie sich gleichermaßen immer wieder ernsthaft bemühten, den Frieden in der Band dadurch zu bewahren, die anderen in die Entscheidungsfindung einzubinden, ihnen gut zuzureden und Honig ums Maul zu schmieren, aber ständig gab es soviel Unruhe in der Band, und das führte auf Dauer dazu, das bei allen immer mehr die Freude an der Zusammenarbeit verlorenging. Die von Glenn Frey bereits erwähnte beste Chemie in der Band in Zusammenhang mit dem Zusammenspiel von Don Felder und Joe Walsh hielt sich also auch nur über einen gewissen Zeitraum.
Glenn Frey wörtlich: "Es gab niemals einen Tag, an dem alle 5 Bandmitglieder gut drauf waren. Ich dachte immer, wen erwischts heute, wer würde heute wen am liebsten rausschmeißen. Ich werde mir so ein Theater nie wieder antun, aber damals war es notwendig, das zu tun, was wir tun mussten, auch wenn wir nicht immer gut miteinander ausgekommen sind... Das Auseinanderbrechen der Eagles war jedoch nicht auf einen Riss zwischen mir und Don Henley zurückzuführen, es gab generell einen Riss,aber was solls, wir waren sowieso an einem Punkt angelangt, wo einfach die Luft raus war. Wir hatten uns von einer Band, die in 3 Wochen ein Album einspielen konnte zu einer Band entwickelt, die kaum noch in der Lage war, ein Album in 3 Jahren fertigzustellen."
Don Felder & Glenn Frey Für Glenn Frey endete die Geschichte der Eagles mit einem Benefizkonzert für den Senator Alan Cranston im kalifornischen Long Beach, zu einem Zeitpunkt, als der Riss innerhalb der Band schon sehr ausgeprägt war.
Die Situation war die, das die Eagles den Senator mit den Konzerteinnahmen unterstützen wollten.
Don Felder jedoch schien keine so gute Meinung über den Politiker zu haben und gab ein paar unschöne Äusserungen von sich. Glenn Frey ging das zu weit, er empfand Don Felders Äusserungen gegenüber dem Senator als beleidigend, und so nutzte er dieses Benefizkonzert, bei dem Senator Cranston ja auch selbstverständlich anwesend war, um Don Felder bloßzustellen. Frey wollte Felder dazu nötigen, dem Senator öffentlich von Angesicht zu Angesicht seine Beleidigungen zu wiederholen, vor den Augen einer Öffentlichkeit, die ja extra gekommen war, um ihren Senator zu unterstützen und zu feiern, eine peinliche Situation für Felder, und für Frey sicher eine Art von Retourkutsche für dies und das.
Als die Eagles auf der Bühne standen, sagte Frey für den Senator und alle anderen hörbar zu Don Felder:
"So, nun sind wir hier auf der Bühne, also, was hast Du gesagt?"
Felder drehte sich zu Frey um und antwortete: "noch 3 Songs bis ich Dir in den Arsch trete, Kumpel."
Glenn Frey erwiderte dies mit den Worten: "Großartig, ich kanns kaum erwarten."
Glenn Frey über diesen Moment: "Wir sangen dann Best Of My Love, dabei hatten wir beide nur noch ein und denselben Gedanken, wenn das vorbei ist, dann bringe ich ihn um. Das war der Punkt wo mir klar wurde, jetzt ist endgültig Schluß."
Nach dem Auftritt der Eagles begann dann Backstage ein Schlägerei zwischen Felder und Frey. Ohne Vorwarnung verpasste Don Felder seinem inzwischen verhassten Bandkollegen einen Faustschlag, was sich Glenn Frey natürlich nicht gefallen liess. Die beiden mussten dann von der Polizei, die zum Schutz des Senators vor Ort war, getrennt werden. Die Jungs waren weit gekommen, sich live auf der Bühne gegenseitig vorzuführen, sich öffentlich zu prügeln und dann noch in den Polizeiakten vermerkt zu werden. Wie muss sich Don Henley, wie müssen sich die anderen während dieser öffentlichen Auseinandersetzung gefühlt haben? Sie waren machtlos, was sollten sie auch tun, sie konnten nur noch gute Miene zum bösen Spiel machen. Für den disziplinierten Don Henley muss dieser Vorfall das Ende aller Illusionen gewesen sein, ihm wurde klar, das ist das Aus für die Eagles, auch für ihn gab es irgendwann mal eine Grenze, das Verhalten von Felder und Frey war für ihn absolut intolerabel. Er sah keinen Grund mehr, sich zurückzuhalten und es muss dann erneut zu einer heftigen (verbalen) Auseinandersetzung gekommen sein, in der Don Henley seiner Enttäuschung Luft machte und sowohl Frey als auch Felder seine Meinung geigte und deutlich zu verstehen gab, das er mit beiden nie wieder zusammenspielen werde, was Frey seinerseits mit seinem endgültigen Ausstieg erwiderte.
So kam es zum endgültigen Bruch. Der Vorfall von Long Beach war jedoch nicht der Hauptgrund für das Auseinanderbrechen der Eagles, brachte aber das Fass zum Überlaufen. Die Summierung der Ereignisse, der ganze Ärger, der sich im Laufe der Jahre so aufgestaut hatte, brach nun heraus. Die Band war am Ende. Eher würde die Hölle zufrieren, als das die Eagles jemals wieder zusammen spielen.“
Allerdings war da ja noch ein Live-Album abzumischen, dessen Veröffentlichung vertraglich festgelegt war. Das führte dann dazu, dass Glenn Frey und Don Henley, zwischen denen dicke Luft herrschte, nur noch in Abwesenheit des jeweils Anderen das Studio betraten, um das legendäre Eagles Live-Album abzumischen, welches am 7. November 1980 veröffentlicht wurde und kurz vor Jahreswechsel von der Musikwelt als Abschiedsgeschenk und offizielles Ende der Eagles verstanden wurde, obwohl das damals von offizieller Seite nicht bestätigt wurde. Das vorzügliche Live-Doppelalbum, dass am 7. November 1980 auf den Markt kam, enthält unschlagbare Live-Versionen von New Kid In Town, Take It Easy sowie die ultimative Live-Version von Hotel California. Atemberaubend ist das A-Capella-Stück Seven Bridges Road. Nach 1981 waren Don Henley, Glenn Frey, Joe Walsh, Don Felder & Timothy B. Schmit entweder auf Solopfaden oder Gastmusiker aktiv. Interessanterweise war es Joe Walsh, der dann Anfang 1981 in einem Interview orakelte, daß die Band ganz sicher wieder zusammenkäme und daß sich die Bandmitglieder nur eine Auszeit genommen hätten, um diverse Soloprojekte zu verwirklichen. Ein Jahr später wurde die Glaubwürdigkeit von Walsh´s Aussage jedoch schwer erschüttert, denn 1982 war es soweit, die Eagles gaben offiziell ihre Trennung bekannt. Ironie des Schicksals, Joe Walsh sollte dennoch Recht behalten, jedenfalls langfristig gesehen.


Wir sind niemals auseinandergegangen, wir haben nur 14 Jahre Urlaub gemacht
Don Henley

Foto leider ohne Joe Walsh. Frey, Henley, Felder, Schmit, kann man hier größer klicken 1994, über 14 Jahre waren ins Land gegangen seit dem letzten Studioalbum der Eagles.
Das die Band wieder zusammenfinden würde, damit hatte bis zu diesem Zeitpunkt wohl kaum noch jemand gerechnet, vor allem nicht in einem Jahrzehnt, in dem die Rock-u. Popmusik immer mehr verflachte.
Doch nachdem sich alle 5 Eagles-Bandmitglieder von Countrysänger Travis Tritt überreden liessen, beim Video zu seiner Coverversion des Eagles-Klassikers Take It Easy mitzuwirken, machte der amerikanische Musiksender MTV der Band das Angebot, für ihren Sender eine Unplugged-Session zu produzieren.
Ganz offensichtlich fanden die Jungs Gefallen an diesem Gedanken, und weil sie mit zunehmendem Alter auch alle eitler geworden sind, fühlten sie sich von soviel Interesse und Aufmerksamkeit sicher sehr geschmeichelt. Tauwetter setzte ein, das Eis begann zu schmelzen. Don Henley, Glenn Frey, Timothy B. Schmit, Don Felder & Joe Walsh probten wieder miteinander und nahmen tatsächlich einige Songs auf.
Es fanden dann 2 MTV-Aufnahmesessions im kalifornischen Irvine Meadows statt. Aus dem Material dieser Sessions entstand ein Album und eine TV-Show. Und da man ja erst wieder zusammenspielen wollte, wenn die Hölle zufriert, ging die Produktion mit dem Titel Hell Freezes Over an den Start. Neben Live-Aufnahmen bekannter Stücke wurden dafür vier neue Studiosongs eingespielt.
Im Anschluss an diese Produktion gingen die wiedervereinigten Eagles auf eine Welttournee, die fast 3 Jahre dauern sollte.
Danach legten sie wieder eine (wohlverdiente) Pause ein.


Die Eagles beendeten das Jahr 1999 in der Silvesternacht im Staples Center in Los Angeles, wo sie mit Linda Ronstadt und Jackson Browne zusammentrafen. Die einstige West Coast Mafia, 30 Jahre nach ihren legendären Anfängen im Troubadour, am Ende eines Jahrhunderts, das sie musikalisch so sehr mitgeprägt haben, hier kreuzten sich wieder ihre Wege, und die Begeisterung von tausenden von Fans trug sie in ein neues Jahrtausend. Eine etwa einstündige Sequenz des Eagles-Konzerts wurde später auf die 4-CD-Box Selected Works 1972 - 1999 gepackt.


2001, es kracht schon wieder
Februar 2001. Don Felder ist nicht mehr länger Mitglied der Eagles !
Soweit die Presse-Erklärung von Don Henley & Glenn Frey. Aber was war geschehen? Man weiss, das Don Felder die Eagles verklagt hat. Wohlgemerkt, nach seinem Rauswurf ! Nach Meinung von Don Felder war dessen Rauswurf nämlich ungerechtfertigt. Daraus resultierte dann sowohl eine Zivilklage Felders gegen die Eagles wegen Vertragsbruchs als auch explicit eine Klage gegen Don Henley & Glenn Frey, weil die ihn nach seinen Erkenntnissen bei der Aufteilung der Gewinne übervorteilt hätten. Es kam aber noch heftiger, Felder verlangte nämlich die Offenlegung aller geschäftlichen Aktivitäten der Vermarktungsfirma der Band, der Eagles Limited, und auch deren Auflösung.
Felder argumentierte, das er an der Firma zu einem Drittel beteiligt sei, in Entscheidungsprozesse aber niemals einbezogen wurde und niemals Einsicht in die Bilanzen bekam. Dazu reichte Felder bei Gericht eine Schadensersatzklage in Höhe von 50 Millionen Dollar ein.
Aber weil 50 Millionen auch für Leute wie Don Henley, Glenn Frey und für den Eagles-Manager Irving Azoff viel Geld ist, konterten Henley und Frey die Schadensersatzklage Felders ihrerseits mit einer Gegenklage wegen Vertragsbruchs. Der Rechtsstreit zog sich eine ganze Weile hin und endete im Frühjahr 2007 mit einem aussergerichtlichen Vergleich. Nur ist damit immer noch nicht geklärt, was nun der eigentliche Auslöser für Felders Rauswurf überhaupt gewesen ist, denn der ganze hier erwähnte Rechtsstreit begann ja erst nach Felders Rauswurf.
Zu der Zeit, als der Streit aufkam, hatte Felder einen Vertrag mit einem Buchverlag unterzeichnet, war also im Begriff, ein Buch zu veröffentlichen, und jedem in der Band war klar, das es sich dabei garantiert nicht um ein Buch über Feng Shui handeln würde.
Vielleicht befürchteten Henley & Frey, das ihr Kollege die Absicht hatte, Dinge an die Öffentlichkeit zu bringen, von denen sie nicht wollten,
das sie öffentlich verbreitet werden. Vielleicht hatte Don Felder die beiden bereits im Vorfeld davon unterrichtet, was er so alles zu veröffentlichen beabsichtige. Vielleicht ist damit der rigorose Rauswurf von Felder zu erklären. Vielleicht, wer weiß? Alles nur Fragen,
alles rein spekulativ. Was Don Felder der Welt später in seiner Eagles-History offenbarte, war ja dann auch von unglaublicher Brisanz.
Kein Wunder also diese gegenseitige Verklagerei. So echauffierte sich Felder z.B. über Don Henley´s übertriebenen Perfektionismus, der selbst vor der Reinemachefrau nicht Halt machte. Laut Felders Darstellung soll der Eagles-Boß ihr einmal einen ausführlichen Beschwerdebrief geschrieben haben, in dem er ihr detailgenau darlegte, wie im Toilettenbereich des Studios die Klohpapierrollen zu stapeln und aufzuhängen sind. Wenn das nicht skandalös ist ;), aber was solls, Don Henley ist Sternzeichen Krebs, und wer jemals mit Krebsen als Vorgesetzte zusammengearbeitet hat, der kann von sowas ein Lied singen (George W. Bush und Linda Ronstadt sind übrigens auch Krebse, der Hammer)!
Das juristische Vorgehen von Don Felder gegen Don Henley & Glenn Frey enthielt allerdings einen sehr merkwürdigen Aspekt, denn er verklagte nämlich nicht nur die Eagles, sondern angeblich auch 50 Unbekannte.
Felders Rauswurf am Ende eine Verschwörung? Die Wahrheit ist irgendwo da draussen ! Akte X goes West Coast.


Eagles Farewell Tour Cover Farewell, Ihr Lieben
So, nun war aber endgültig Schluss mit den Eagles. Da konnte doch nichts mehr kommen. Das war aber auch ein Theater die ganzen Jahre, der wird rausgeschmissen, dieser kommt neu, dieser wird rausgeschmissen, jener kommt neu, Streit, Trennung, Pause, Solo-Projekte, da mal mitsingen, da mal die Klampfe schwingen, danach Reunion, Platte, Konzerte, Streit, Trennung, dazwischen Tonnenweise Compilations, dazu das fortschreitende Alter, nun wars aber wirklich genug, oder doch nicht?
An dieser Stelle ist es dann mal an der Zeit, Timothy "The Harmony" B. Schmit gesondert zu erwähnen. Wäre er damals nicht für Randy Meisner gekommen, die Eagles wären ultimativ auseinandergeflogen.
Zu keiner Zeit, ausser zu den Zeiten mit Timothy B. Schmit, verfügte die Band über einen wirklich moderierenden und harmonisierenden Faktor. Schmit war in der Lage, sich einzumischen, ohne sich einzumischen, er beherrschte im übertragenen Sinne sozusagen genau die richtige Kampfsportart für die Eagles. Keiner in der Band besitzt so gute diplomatische Fähigkeiten wie Timothy B. Schmit, dem wegen seiner Sanftheit, die auch in seiner Musik zum Ausdruck kommt, unverständlicherweise von einigen Zeitgenossen der Vorwurf gemacht wird, langweilig zu sein von wegen Boring und so. Das sich die Eagles nach dem Rauswurf von Don Felder aber überhaupt noch hinstellen konnten, um zu verlautbaren, das sie die Maschine am laufen halten, ist zu einem sehr großen Teil das Verdienst von Timothy B. Schmit.
Nach den neuerlichen Turbulenzen gaben die auf Quartett-Größe geschrumpften Eagles mit Unterstützung von Begleitmusikern nochmal richtig Gas und gingen wieder auf eine Welttournee.
Während dieser Tour mehrten sich die Gerüchte, das die Band ein neues Album am Start hätte. Aber es war nichts dran an diesen Gerüchten. 2003 starteten die Eagles erneut eine Worldtour, eine Tour mit rockhistorischem Anstrich, denn bei dieser Tournee handelte es sich um die legendäre "Farewell 1 Tour." ( die Doppel-DVD dazu verkaufte sich millionenfach) Den Titel der Tour erklärten die Eagles damit, das sie nun endlich alt genug wären für eine Abschiedstournee.
Allerdings waren sie nicht wirklich sicher, ob sie wirklich aufhören würden, daher die Zahl 1 hinter Farewell, so könnte man ja immer noch eine Farewell 2 Tour machen und nochmal Abschied nehmen usw., so wie man das von den Stones kennt.
Zur Farewell-Tour erschien mit Hole In The World endlich auch wieder eine neue Single. Mit Hole In The World, das bei der Eagles Recording Company erschien, dem eigenen Label, das sich die Eagles mittlerweile zugelegt hatten, arbeitete die Band die Ereignisse des 11. September 2001 auf ihre ganz eigene, sehr würdige Art und Weise auf.


Eagles Long Road Out Of Eden Album-Cover Long Road Out Of Eden. Das Finale?
Im Jahre 2006 kamen die Eagles wieder nach Europa, wo sie für ihre "Farewell 1" Show nochmals vorstellig wurden. Vor dem Eröffnungskonzert in Barcelona kündigte Don Henley zur großen Freude der weltweiten Fangemeinde an, das es endlich ein neues Album geben werde, spätestens an Weihnachten 2006. Es ging dann aber dann doch noch ein weiteres Jahr ins Land. Um die Geduld der Fans während der langen Wartezeit nicht übermäßig zu strapazieren, vertröstete Don Henley die Fans noch einmal Mitte des Jahres 2007 mit der Nachricht, das die Band das Album in zwei bis drei Monaten auf den Markt bringen würde, sofern sie es schafften, sich nicht vorher gegenseitig umzubringen.
Eine Aussage mit gewaltiger Aussagekraft, denn allen, die mit der Geschichte der Eagles vertraut sind, war nun klar, die Eagles sind wieder voll da. Und den Beweis dafür traten Don Henley , Glenn Frey, Joe Walsh & Timothy B. Schmit Anfang November des Jahres 2007 an.
Fast 3 Jahrzehnte nach dem letzten Studioalbum The Long Run, erblickte Long Road Out Of Eden das Licht der Welt und bescherte der Formation Erfolge in gigantischem Ausmaß.
Das Doppelalbum verkaufte bis Ende 2008 weltweit 9 Millionen Exemplare, erreichte in den Albumcharts von 11 Ländern eine Nr. 1 Notierung, und für den Song How Long wurde die Band mit dem Musik-Oscar, dem Grammy Award ausgezeichnet. Doch damit nicht genug, 1 Jahr danach erhielten die Eagles 4 weitere Grammy-Nominierungen. Verdienter Erfolg für harte und solide Arbeit im Studio. Mit Long Road Out Of Eden haben die Eagles zwar keine Kultsongs wie in den 70er Jahren hervorgebracht, und es hat auch einige boshafte Kritiker auf den Plan gerufen, denen es schon immer nur darum ging, aus reiner Boshaftigkeit die Band irgendwie in die Pfanne zu hauen, aber die hat diesmal kaum einer beachtet. Die Eagles haben es jedoch wieder einmal fertiggebracht, ihre Multimillionen von Fans in aller Welt mit Songs wie z.B. Waiting In the Weeds, Do Something, Busy Being Fabulous, You Are Not Alone, How Long, oder I Don´t Want To Hear Anymore zu verzaubern.
Wundervoller Close-Harmony Gesang, exzellentes Songwriting, perfekte Saitenarbeit, Musik von höchster Qualität, die die Seele zutiefst berührt und zugleich den Intellekt beansprucht.
Am Ende schliesst sich ein Kreis, die Eagles haben ihren Marsch fortgesetzt und mühelos an die Welterfolge früherer Jahre angeknüpft.
4 Legenden, gleichsam dunkel gewandet, am guten Ende eines langen und teilweise schmerzvollen Weges, fast 28 Jahre haben sie gebraucht,
um hierherzukommen und ihre Mission zu vollenden...

Eagles Band Album Diskographie

Eagles- 1972

Songs:
Take It Easy (3:29) (Jackson Browne/Glenn Frey)
Witchy Woman (4:10) (Don Henley/Bernie Leadon)
Chug All Night(3:13) (Glenn Frey)
Most Of Us Are Sad (3:33) (Glenn Frey)
Nightingale (4:05) (Jackson Browne)
Train Leaves Here This Mornin'
(4:07) (Gene Clark/Bernie Leadon)
Take the Devil (4:00) (Randy Meisner)
Early Bird (3:00) (Bernie Leadon/Randy Meisner)
Peaceful Easy Feeling (4:16) (Jack Tempchin)
Tryin' (2:50) (Randy Meisner)

Besetzung: Glenn Frey - Don Henley - Bernie Leadon - Randy Meisner





Desperado | 17.April 1973 | Asylum LP 5068 | Asylum CD 5068-2 | Produzent: Glyn Johns
Desperado- 1973

Songs:
Doolin-Dalton
(3:26) (Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley/Jackson Browne)
Twenty-One (2:11) (Bernie Leadon)
Out of Control (3:04) (Don Henley/Glenn Frey/Tom Nixon)
Tequila Sunrise (2:52) (Don Henley/Glenn Frey)
Desperado (3:33) (Don Henley/Glenn Frey)
Certain Kind of Fool (3:02) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
Doolin-Dalton (Instrumental) (0:48) (Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley/Jackson Browne)
Outlaw Man (3:34) (David Blue)
Saturday Night (3:20) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey/Bernie Leadon)
Bitter Creek (5:00) (Bernie Leadon)
Doolin-Dalton/Desperado (Reprise) (4:50) (Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley/Jackson Browne)

Besetzung: Glenn Frey - Don Henley - Bernie Leadon - Randy Meisner





On The Border | 22. März 1974 | Asylum LP 1004 | Asylum CD 1004-2 |Produzent: Bill Szymczyk
On The Border-1974

Songs:
Already Gone
(4:13) (Jack Tempchin/R. Strandlund)
You Never Cry Like A Lover (4:02) (J.D. Souther/Don Henley)
Midnight Flyer (3:58) (P. Craft)
My Man (3:30) (Bernie Leadon)
On The Border (4:28) (Don Henley/Bernie Leadon/Glenn Frey)
James Dean (3:36) (Jackson Browne/Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley)
Ol' 55 (4:22) (Tom Waits)
Is It True (3:14) (Randy Meisner)
Good Day in Hell (4:27) (Don Henley/Glenn Frey)
Best of My Love (4:35) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)

Besetzung: Don Felder - Glenn Frey - Don Henley - Bernie Leadon - Randy Meisner
Al Perkins (Pedal Steel | Ol' 55)




One of These Nights | 10. Juni 1975 | Asylum LP 1039 |Asylum CD 1039-2 |Produzent: Bill Szymczyk
One Of These Nights- 1975

Songs:
One of These Nights
(4:51) (Don Henley/Glenn Frey)
Too Many Hands (4:42) (Randy Meisner/Don Felder)
Hollywood Waltz (4:04) (Bernie Leadon/Tom Leadon/Don Henley/Glenn Frey)
Journey of the Sorcerer (6:39) (Bernie Leadon)
Lyin' Eyes (6:21) (Don Henley/Glenn Frey)
Take It To The Limit (4:48) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
Visions (4:00) (Don Felder/Don Henley)
After the Thrill Is Gone (3:58) (Don Henley/Glenn Frey)
I Wish You Peace (3:45) (Patti Davis/Bernie Leadon)

Besetzung: Don Felder - Glenn Frey - Don Henley - Bernie Leadon - Randy Meisner
David Bromberg (Fiddle | Journey of the Sorcerer) Albhy Galuten (Synthesizer | Hollywood Waltz)
Jim Ed Norman (Piano | Lyin' Eyes & Take It To The Limit)




Their Greatest Hits | 17. February 1976 | Asylum LP 1052 | Asylum CD 105-2 | DCC CD 1039
Their Greatest Hits- 1971 - 1975

Songs:
Take It Easy
(3:29) (Jackson Browne/Glenn Frey)
Witchy Woman (4:10) (Don Henley/Bernie Leadon)
Lyin' Eyes (6:21) (Don Henley/Glenn Frey)
Already Gone (4:13) (Jack Tempchin/R. Strandlund)
Desperado (3:33) (Don Henley/Glenn Frey)
One of These Nights (4:51) (Don Henley/Glenn Frey)
Tequila Sunrise (2:52) (Don Henley/Glenn Frey)
Take It To The Limit (4:48) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
Peaceful Easy Feeling (4:16) (Jack Tempchin)
The Best of My Love (4:35) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)





Hotel California | 8. Dezember 1976 - Asylum LP 1084 / Produzent: Bill Szymczyk
Hotel California - 1976

Songs:
Hotel California
(6:30) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
New Kid in Town (5:04) (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Life in the Fast Lane (4:46) (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)
Wasted Time (4:55) (Don Henley/Glenn Frey)
Wasted Time (Reprise) (1:22) (Don Henley/Glenn Frey/Jim Ed Norman)
Victim of Love (4:11) (Don Felder/J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Pretty Maids All in a Row (4:05) (Joe Walsh/Joe Vitale)
Try and Love Again (5:10) (Randy Meisner)
The Last Resort (7:25) (Don Henley/Glenn Frey)

Besetzung: Don Felder - Glenn Frey - Don Henley - Randy Meisner - Joe Walsh




The Long Run | 24. September 1979 | Asylum LP 508 | Asylum CD 508-2 | Produzent: Bill Szymczyk
The Long Run - 1979

Songs:
The Long Run (3:42) (Don Henley/Glenn Frey)
I Can't Tell You Why (4:56) (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
In The City (3:46) (Joe Walsh/Barry De Vorzon)
Disco Strangler (2:46) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
King of Hollywood (6:28) (Don Henley/Glenn Frey)
Heartache Tonight (4:26) (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther
Those Shoes (4:56) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey
Teenage Jail (3:44) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)
The Greeks Don't Want No Freaks (2:20) (Don Henley/Glenn Frey)
The Sad Cafe (5:35) (Don Henley/Glenn Frey/Joe Walsh/J.D. Souther)



Besetzung: Don Felder - Glenn Frey - Don Henley - Timothy B. Schmit - Joe Walsh
"The Monstertones" featuring Jimmy Buffett (Vocals | The Greeks Don't Want No Freaks)
David Sanborn (Alto saxophone | The Sad Cafe)


Eagles Live | 7. November 1980 | Label: Asylum LP 705 | Produzent: Bill Szymczyk
Eagles Live - 1980

Songs:

Hotel California (6:55) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Recorded July 29, 1980, Santa Monica Civic Auditorium
Heartache Tonight (4:35) (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther)
Recorded July 27, 1980, Santa Monica Civic Auditorium
I Can't Tell You Why (5:24) (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
Recorded July 28, 1980, Santa Monica Civic Auditorium
The Long Run (5:35) (Don Henley/Glenn Frey)
Recorded July 27, 1980, Santa Monica Civic Auditorium
New Kid in Town (5:45) (Don Henley/Glenn Frey / J.D. Souther)
Recorded October 22, 1976, The Forum, L.A.
Life's Been Good (9:38) (Joe Walsh)
Recorded July 29, 1980, Santa Monica Civic Auditorium



Seven Bridges Road (3:25) (Steve Young)
Recorded July 28, 1980, Santa Monica Civic Auditorium
Wasted Time (5:40) (Don Henley/Glenn Frey)
Recorded October 22, 1976, The Forum, L.A.
Take It to the Limit (5:20) (Don Henley/Glenn Frey/Randy Meisner)
Recorded October 20, 1976, The Forum, L.A.
Doolin-Dalton (Reprise II) (0:44) (Don Henley/Glenn Frey/Jim Ed Norman)
Recorded October 21, 1976, The Forum, L.A.
Desperado (4:04) (Don Henley/Glenn Frey)
Recorded October 21, 1976, The Forum, L.A.
Saturday Night (3:55) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey / Bernie Leadon)
Recorded July 28, 1980, Santa Monica Civic Auditorium
All Night Long (5:40 (Joe Walsh)
Recorded July 27, 1980, Santa Monica Civic Auditorium
Life in the Fast Lane (5:10) (Don Henley/Glenn Frey/Joe Walsh)
Recorded July 31, 1980, Long Beach Arena
Take It Easy (5:20) (Jackson Browne/Glenn Frey)
Recorded July 27, 1980, Santa Monica Civic Auditorium

Besetzung:
Don Felder
(Vocals, Guitar, Keyboards) - Glenn Frey (Vocals, Guitar, Keyboards) - Don Henley (Vocals, Drums, Percussion)
Randy Meisner (Vocals, Bass) - Timothy B. Schmit (Vocals, Bass) - Joe Walsh (Vocals, Guitar, Keyboards)
J.D. Souther (Vocals, Acoustic guitar) - Jage Jackson (Rhythm guitar, Percussion) - Phil Kenzie (Saxophone)
Vince Melamed (Electric piano) - The Monstertones (Vocals) - Joe Vitale (Piano, Organ, Drums, Percussion)


Greatest Hits Vol. 2 | 1982 | Label: Asylum| Produzent: Bill Szymczyk
Greatest Hits Vol. 2

Songs:

Hotel California (6:29) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Heartache Tonight (4:25) (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther
Seven Bridges Road (2:58) (Steve Young)
Victim of Love (4:10) (Don Felder/J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
The Sad Cafe (5:32) (Don Henley/Glenn Frey/Joe Walsh/J.D. Souther)
Life in the Fast Lane (4:45) (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)
I Can't Tell You Why (4:54) (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
New Kid in Town (5:04) (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
The Long Run (3:42) (Don Henley/Glenn Frey)
After the Thrill Is Gone (4:41) (Don Henley/Glenn Frey)







The Best of the Eagles (Japan Release) | 1985 | WEA CD 3968
Songs:
Take It Easy (3:29) (Jackson Browne/Glenn Frey)
Peaceful Easy Feeling (4:16) (Jack Tempchin)
Desperado (3:33) (Don Henley/Glenn Frey)
Tequila Sunrise (2:52) (Don Henley/Glenn Frey)
The Best of My Love (4:35) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)
Lyin' Eyes (6:21) (Don Henley/Glenn Frey)
Take It To The Limit (4:48) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
One of These Nights (4:51) (Don Henley/Glenn Frey)
Hotel California (6:30) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
New Kid in Town (5:04) (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Life in the Fast Lane (4:46) (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)
Heartache Tonight (4:26) (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther
The Long Run (3:42) (Don Henley/Glenn Frey)


The Very Best of the Eagles (German Release) | 1994 | WEA 32375
1994 - The Very Best of the Eagles

Songs:
Take It Easy (Jackson Browne/Glenn Frey)
Witchy Woman (Don Henley/Bernie Leadon)
Peaceful Easy Feeling (Jack Tempchin)
Doolin-Dalton (Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley/Jackson Browne)
Desperado (Don Henley/Glenn Frey)
Tequila Sunrise (Don Henley/Glenn Frey
The Best of My Love (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)
James Dean (Jackson Browne/Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley)
I Can't Tell You Why (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
Lyin' Eyes (Don Henley/Glenn Frey)
Take It To The Limit (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
One of These Nights (Don Henley/Glenn Frey)
Hotel California (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
New Kid in Town (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Life in the Fast Lane (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)
Heartache Tonight (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther
The Long Run (Don Henley/Glenn Frey)


Hell Freezes Over | 8. November 1994 | Geffen CD 24725 | DTS Entertainment CD-1006 (1. Juni 1998)
Produzenten: The Eagles , Elliot Scheiner & Rob Jacobs
Songs:
Get Over It (3:29) (Don Henley/Glenn Frey)
Love Will Keep Us Alive (4:00) (Pete Vale/Jim Capaldi/Paul Carrack)
The Girl From Yesterday (3:21) (Glenn Frey/Jack Tempchin)
Learn To Be Still (4:27) (Don Henley/Stan Lynch)
Tequila Sunrise (2:56) (Don Henley/Glenn Frey)
Hotel California (6:54) (Don Henley/Glenn Frey/Don Felder)
Wasted Time (5:03) (Don Henley/Glenn Frey)
Pretty Maids All In A Row (4:15) (Joe Walsh/Joe Vitale)
I Can't Tell You Why (4:54) (Don Henley/Glenn Frey/Timothy B. Schmit)
New York Minute (6:16) (Don Henley/Danny Kortchmar/Jai Winding)
The Last Resort (7:00) (Don Henley/Glenn Frey)
Take It Easy (4:24) (Jackson Browne/Glenn Frey)
In The City (3:54) (Joe Walsh/Barry De Vorzon)
Life in the Fast Lane (5:05) (Don Henley/Glenn Frey/Joe Walsh)
Desperado (3:43) (Don Henley/Glenn Frey)

Besetzung: Don Felder - Glenn Frey - Don Henley - Timothy B. Schmit - Joe Walsh
Crew:
John Corey (Keyboards, Guitar, Vocals)
Scott Crago (Percussion, Drums)
Timothy Drury (Keyboards, Vocals)
Stan Lynch (Percussion)
Jay Oliver (Keyboards)
Paulinho DaCosta (Percussion)
Gary Grimm (Percussion)


Selected Works 1972-1999 | 14. November 2000 | Elektra CD 62575-2
Disc 3: Additional Tracks | Produzent: Bill Szymczyk
Disc 4: Aufgenommen am 31. Dezember 1999 im Staples Center in Los Angeles / Kalifornien
Produzenten: The Eagles, Elliot Scheiner, Jay Oliver, Mike Harlow.

Disc 1: The Early Years
Take It Easy (3:30) (Jackson Browne/Glenn Frey)
Hollywood Waltz (4:01) (Bernie Leadon/Tom Leadon/Don Henley/Glenn Frey)
Already Gone (4:15) (Jack Tempchin/R. Strandlund)
Doolin' Dalton (3:26) (Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley/Jackson Browne)
Midnight Flyer (3:58) (P. Craft)
Tequila Sunrise (2:52) (Don Henley/Glenn Frey)
Witchy Woman (4:11) (Don Henley/Bernie Leadon)
Train Leaves Here This Morning (4:07) (Gene Clark/Bernie Leadon)
Outlaw Man (3:29) (David Blue)
Peaceful Easy Feeling (4:15) (Jack Tempchin)
James Dean (3:37) (Jackson Browne/Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley)
Saturday Night (3:19) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey/Bernie Leadon)
On The Border (5:12) (Don Henley/Bernie Leadon/Glenn Frey)

Disc 2: The Ballads
Wasted Time Reprise (1:20) (Don Henley/Glenn Frey/Jim Ed Norman)
Wasted Time (4:54) (Don Henley/Glenn Frey)
I Can't Tell You Why (4:53) (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
Lyin' Eyes (6:20) (Don Henley/Glenn Frey)
Pretty Maids All In A Row (3:58) (Joe Walsh/Joe Vitale)
Desperado (3:32) (Don Henley/Glenn Frey)
Try And Love Again (5:09) (Randy Meisner)
The Best Of My Lov (4:35) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)
New Kid In Town (5:04) (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Love Will Keep Us Alive (4:02) (Pete Vale/Jim Capaldi/Paul Carrack)
The Sad Cafe (5:33) (Don Henley/Glenn Frey/Joe Walsh/J.D. Souther)
Take It To The Limit
(4:47) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
After The Thrill Is Gone
(4:48) (Don Henley/Glenn Frey)

Disc 3: The Fast Lane
One Of These Nights Intro (1:59) (Don Henley/Glenn Frey)
One Of These Nights (4:49) (Don Henley/Glenn Frey)
Disco Strangler (2:45) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Heartache Tonight (4:25) (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther
Hotel California (6:29) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Born To Boogie (2:16) (Glenn Frey/Don Henley/Joe Walsh/Timothy B. Schmit/Don Felder)
In The City (3:44) (Joe Walsh/Barry De Vorzon)
Get Over It (3:29) (Don Henley/Glenn Frey)
King Of Hollywood (6:25) (Don Henley/Glenn Frey)
Too Many Hands (4:41) (Randy Meisner/Don Felder)
Life In The Fast Lane (4:45) (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)
The Long Run (3:41) (Don Henley/Glenn Frey)
Long Run Leftovers (3:01) (Glenn Frey/Don Henley/Joe Walsh/Timothy B. Schmit/Don Felder)
The Last Resort (7:27) (Don Henley/Glenn Frey)
Random Victims Part 3 (9:43) (Glenn Frey/Don Henley/Joe Walsh/Timothy B. Schmit/Don Felder)

Disc 4: The Millennium Concert
Hotel California (6:57) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Victim Of Love (5:01) (Don Felder/J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Peaceful Easy Feeling (5:23) (Jack Tempchin)
Please Come Home For Christmas (3:02) (Charles Brown/Gene Redd)
Ol' 55 (5:52) (Tom Waits)
Take It To The Limit (4:12) (Don Henley/Glenn Frey/Randy Meisner)
Those Shoes (6:12) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey
Funky New Year (3:45) (Don Henley/Glenn Frey)
Dirty Laundry (5:54) (Don Henley/Danny Kortchmar)
Funk 49 (3:47) (Joe Walsh/James Fox/Dale Peters)
All She Wants To Do Is Dance (5:20) (Danny Kortchmar)
The Best Of My Love (5:05) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther

Besetzung:
Joe Walsh: Gitarre, Vocals
Glenn Frey : Gitarre, Keyboards, Vocals
Don Felder: Gitarre, Vocals
Don Henley: Drums, Percussion, Gitarre, Vocals
Timothy B. Schmit: Bass, Vocals
Crew:
Scott Crago (Drums, Percussion)
John Corey (Keyboards, Guitar, Vocals)
Timothy Drury (Keyboards, Guitar, Vocals)
Al Garth (Saxophone, Clarinet, Violin)
Jay Oliver (Keyboards)
Gary Grimm (Keyboards & Percussion: Those Shoes)
Jeremy Janeczko (Percussion: The Best Of My Love)


Selected Songs From Selected Works | Promo CD | VÖ: 2000 | ASCD-307


Songs:
Hotel California (Millennium Live Version)
(6:57) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Hotel California (Album Version) (6:30) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Take It Easy (3:30) (Jackson Browne/Glenn Frey)
Witchy Woman (4:11) (Don Henley/Bernie Leadon)
Peaceful Easy Feeling (4:15) (Jack Tempchin)
I Can't Tell You Why (4:53) (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
Desperado (3:32) (Don Henley/Glenn Frey)
New Kid In Town (5:04) (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Take It To The Limit (4:47) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
One Of These Nights (4:50) (Don Henley/Glenn Frey)
Heartache Tonight (4:25) (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther)
Life In The Fast Lane (4:45) (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)
Ol'55 (Millennium Live Version) (4:35) (Tom Waits)
The Best Of My Love (Millennium Live Version) (4:59) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)
Please Come Home For Christmas (Single Version) (2:58) (Charles Brown/Gene Redd)
Please Come Home For Christmas (Millennium Live Version) (3:01) (Charles Brown/Gene Redd)


The Very Best of the Eagles | 2001 (Import) | Label: WEA International
The Very Best of the Eagles

Songs:

One of These Nights (Don Henley/Glenn Frey)
Take It Easy (Jackson Browne/Glenn Frey)
Hotel California (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
New Kid in Town (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Heartache Tonight (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther
Tequila Sunrise (Don Henley/Glenn Frey)
Desperado (Don Henley/Glenn Frey)
The Best of My Love (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)
Lyin' Eyes (Don Henley/Glenn Frey)
Take It To The Limit (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
I Can't Tell You Why (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
Peaceful Easy Feeling (Jack Tempchin)
James Dean (Jackson Browne/Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley)
Doolin-Dalton (Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley/Jackson Browne)
Witchy Woman (Don Henley/Bernie Leadon)
The Long Run (Don Henley/Glenn Frey)
Life in the Fast Lane (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)




The Very Best Of the Eagles | 2003 | 21. Oktober 2003 | Warner Strategic Marketing CD R2 73971
Produzenten: The Eagles
Songs:
Take It Easy (3:30) (Jackson Browne/Glenn Frey)
Witchy Woman (4:11) (Don Henley/Bernie Leadon)
Peaceful Easy Feeling (4:16) (Jack Tempchin)
Desperado (3:33) (Don Henley/Glenn Frey)
Tequila Sunrise (2:52) (Don Henley/Glenn Frey)
Doolin' Dalton (3:26) (Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley/Jackson Browne)
Already Gone (4:15) (Jack Tempchin/Robb Strandlund)
The Best Of My Love (4:34) (Don Henley/Glenn Frey/J.D. Souther)
James Dean (3:38) (Jackson Browne/Glenn Frey/J.D. Souther/Don Henley)
Ol' 55
(4:22) (Tom Waits)
Midnight Flyer (3:58) (Paul Craft)
On The Border (4:22) (Don Henley/Bernie Leadon/Glenn Frey)
Lyin' Eyes (6:20) (Don Henley/Glenn Frey)
One Of These Nights (4:50) (Don Henley/Glenn Frey)
Take It To The Limit (4:47) (Randy Meisner/Don Henley/Glenn Frey)
After The Thrill Is Gone (3:56) (Don Henley/Glenn Frey)
Hotel California (6:30) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Life In The Fast Lane (4:45) (Joe Walsh/Don Henley/Glenn Frey)
Wasted Time (4:54) (Don Henley/Glenn Frey)
Victim Of Love (4:10) (Don Henley/Glenn Frey)
The Last Resort (7:28) (Don Henley/Glenn Frey)
New Kid In Town (5:05) (J.D. Souther/Don Henley/Glenn Frey)
Please Come Home For Christmas (2:58) (Charles Brown/Gene Redd)
Heartache Tonight (4:25) (Don Henley/Glenn Frey/Bob Seger/J.D. Souther
The Sad Cafe (5:33) (Don Henley/Glenn Frey/Joe Walsh/J.D. Souther)
I Can't Tell You Why (4:53) (Timothy B. Schmit/Don Henley/Glenn Frey)
The Long Run (3:41) (Don Henley/Glenn Frey)
In The City (3:44) (Joe Walsh/Barry De Vorzon)
Those Shoes (4:56) (Don Felder/Don Henley/Glenn Frey)
Seven Bridges Road (live) (3:04) (Steve Young)
Love Will Keep Us Alive (4:02) (Pete Vale/Jim Capaldi/Paul Carrack)
Get Over It (3:30) (Don Henley/Glenn Frey)
Hole In The World (4:19) (Don Henley/Glenn Frey)


Eagles Box Set | 15. März 2005 |Warner Music Group CD 79681
entält Material der Alben: Eagles, Desperado, On The Border,One of These Nights, Hotel California, The Long Run, Eagles Live, plus Single-Versionen von Please Come Home for Christmas und Funky New Year.


Long Road Out Of Eden | Veröffentlicht: 2. November 2007

Long Road Out Of Eden

Long Road Out Of Eden Rückseite

Songs:
No More Walks In The Wood
(4:00) (Don Henley/S. Smith/J. Hollander)
How Long (3:20) (J.D. Souther)
Busy Being Fabulous (4:17) (Don Henley/Glenn Frey)
What Do I Do With My Heart (3:55) (Glenn Frey/Don Henley)
Guilty Of The Crime (3:44) (Francis John Miller/Jerry Lynn Williams)
I Don't Want To Hear Any More (4:25) (Paul Carrack)
Waiting In The Weeds (7:10) (Don Henley/Steuart Smith)
No More Cloudy Days (3:58) (Glenn Frey)
Fast Company (3:57) (Don Henley/Glenn Frey)
Do Something (5:06) (Don Henley/Timothy B. Schmit/Steuart Smith)
You Are Not Alone (2:30) (Glenn Frey)
Long Road Out Of Eden (10:15) (Don Henley/Glenn Frey/Timothy B. Schmit)
I Dreamed There Was No War (1:37) (Glenn Frey)
Somebody (4:12) (Jack Tempchin/John Brannen)
Frail Grasp On The Big Picture (5:10) (Don Henley/Glenn Frey)
Last Good Time In Town (7:15) (Joe Walsh)
I Love To Watch A Woman Dance (3:11) (Larry John McNally)
Business As Usual (5:34) (Don Henley/Steuart Smith)
Center Of The Universe (3:48) (Don Henley/Glenn Frey/Steuart Smith)
It's Your World Now (4:20) (Glenn Frey/Jack Tempchin)




Besetzung:
Glenn Frey
: Gitarre, Keyboards, Bass, Vocals
Don Henley: Drums, Percussion, Gitarre, Vocals
Joe Walsh: Gitarre, Keyboards, Vocals
Timothy B. Schmit: Bass, Vocals

Crew
Steuart Smith (Gitarre, Keyboards, Mandoline)
Scott Crago (Drums, Percussion)
Richard F.W. Davis (Keyboards)
Michael Thompson (Keyboards, Akkordeon, Trombone)
Will Hollis (Keyboards)
Al Garth (Alto Sax and Violin)
Bill Armstrong (Trumpet)
Chris Mostert (Tenor & Alto Sax)
Greg Smith (Baritone Sax)
Greg Leisz (Pedal Steel)
Lenny Castro (Percussion)
Luis Conti (Percussion)



Nil Kreuzfahrt