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...Yeah, das ist es, das ist der perfekte CountryRock
Ausruf von Linda Ronstadt, als sie Poco zum erstenmal live im Troubadour erlebte
Sie zählen zu den absoluten Pionieren des Southern California CountryRock.
Richie Furay und Jim Messina (beide Gitarre & Gesang), Pedal Steeler und Dobro-Spezialist Rusty Young,
Bassist Randy Meisner sowie Schlagzeuger George Grantham. Fünf erstklassige Musiker, die die Urformation der 1968 gegründeten CountryRock-Band Poco bildeten.
Die Entstehung von Poco ist sozusagen die direkte Folge der Auflösung der Buffalo Springfield. Während damals die Jungs von Buffalo Springfield mit den Arbeiten an ihrem letzten Album zugange waren, nahmen alle drei Leadsänger, Stephen Stills, Neil Young und Richie Furay, bereits eigene Songs auf. Einen der Songs, 'Kind Woman', spielte Furay damals mit der tatkräftigen Unterstützung von Jim Messina & Rusty Young ein, und nach der Auflösung der Buffalo Springfield trafen diese drei Musiker dann gemeinsam die Entscheidung, eine neue Band zu gründen mit dem Anspruch eines ganz eigenen CountryRock-Sounds.
Im Laufe vieler Jahre hat die Besetzung dieser großartigen Band jedoch mehrfach gewechselt,
und von dieser Urformation ist bis zuletzt nur noch Rusty Young übriggeblieben.
Nach Young hat Paul Cotton die längste Bandzugehörigkeit, er kam 1971 als Lead Gitarrist und Sänger dazu.
Die beiden bildeten durch ihre langjährige und kontinuierliche Zusammenarbeit das Rückgrat der Band und hatten für Poco in etwa die gleiche Bedeutung wie Don Henley und Glenn Frey für die Eagles.
Und so kommen wir zu Randy Meisner, dem Musiker mit der kürzesten Band-Zugehörigkeit.
Meisner stieg nämlich gleich im ersten Produktionsjahr wieder aus und erhielt, wie allseits bekannt, wenig später ein Engagement in Linda Ronstadt´s Begleitband, der berühmtesten amerikanischen Begleitband aller Zeiten.
Poco hingegen fanden in Timothy B. Schmit relativ schnell wieder einen guten Singer/Songwriter-Bassisten und so hielt sich der Schmerz über Meisners Ausstieg in Grenzen.
1971 verliess dann auch Poco-Mitbegründer Jim Messina die Gruppe, um mit Kenny Loggins als Duo Loggins & Messina weiterzumachen.
Den Verlust von Messina konnte man jedoch durch das Engagement von
Paul Cotton als Gitarrist und Sänger wettmachen.
Und so konnte die junge CountryRock-Band wirklich erstmals mit einer festen Stammbesetzung und einer einigermassen mittelfristigen Perspektive durchstarten.
Die 5 köpfige Stammformation von 1971 - 1973 setzte sich zusammen aus:
Richie Furay (Rhythm guitar, Vocals),
Paul Cotton (Lead guitar, Vocals),
Rusty Young (Pedal Steel, Banjo, Dobro, Guitar),
Timothy B. Schmit (Bass, Vocals),
George Grantham (Drums, Vocals).
In dieser Besetzung veröffentlichte die Band die Studio-Alben From The Inside ,
A Good Feelin` To Know sowie Crazy Eyes.
Mit diesen Alben legten Poco in Sachen CountryRock so etwas wie einen ernsthaften Gegenentwurf zu den Eagles hin.
Die Band war eine Ausnahmerscheinung, einerseits gehörte Poco ja nie zur zur Ronstadt/Eagles Laurel Canyon Mafia, andererseits war die Formation jedoch ein fester und nicht wegzudenkender Bestandteil der Los Angeles Troubadour-Szene.
Die Band zeichnete sich von Anbeginn aus durch ihren ganz eigenen und eigenwilligen Sound, der sich deutlich vom Sound der Eagles unterschied, und das war auch gut so. Wohl keine Band dieser Welt wird jemals den ganz besonderen Sound von Poco authentisch reproduzieren können, und alleine schon deswegen besitzt diese Formation ihren ganz besonderen Stellenwert als eine der bedeutenden CountryRock-Bands des 20 Jahrhunderts. Und auch wenn Poco in rein kommerzieller Hinsicht von Anfang nicht wirklich mit den Eagles konkurrieren konnte, so war diese Band künstlerisch substanziell absolut auf gleicher Höhe angesiedelt.
Ihr erstes, 1969 erschienenes Album Pickin' Up the Pieces gilt in der amerikanischen Rockhistory
sogar als das beste und wichtigste Album eines neuen Musikgenres, welches Country und Rock miteinander verbindet.
Trotz ihrer Klasse und der großen Anerkennung in Fachkreisen blieb der ganz große kommerzielle Erfolg so gut wie aus.
So war z.B das 71er Album Deliverin mit Rang 26 in den US-Billboard-Charts das bis dato erfolgreichste Album der Band.
Der 1973er Longplayer Crazy Eyes war dann auch das letzte Album von Poco in der Besetzung mit Gründungsmitglied
Richie Furay. Die geringen Erfolge frustrierten den Gitarristen und Songwriter zusehends, auch machte es ihm zu schaffen, das Randy Meisner und Jim Messina nach ihrem Ausscheiden bei Poco so überaus erfolgreich wurden. So reifte in ihm mit der Zeit die Überzeugung,
das er mit Poco nicht weiterkommen würde, und er fasste den Entschluss, die Band zu verlassen.
Furay verabschiedete sich damit allerdings nicht alleine nur von der Poco-Fangemeinde,
denn mit dem Titelsong des Albums erwies er seinem guten Freund Gram Parsons, dem 1973 im Alter von nur 26 Jahren viel zu früh verstorbenen Pionier des CountryRock von den Flying Burrito Brothers,
auf musikalische Weise die letzte Ehre.
Nach seinem Ausscheiden bei Poco tat sich Furay mit John David Souther und Chris Hillman zusammen.
Die drei CountryRock-Legenden kamen mit ihrem Projekt namens Souther-Hillman-Furay Band bei Asylum Records unter, dem neuen Label des einstigen Poco-Managers David Geffen.
Nach dem Weggang von Furay entschieden sich die Bandmitglieder dafür, den Bandmitbegründer nicht zu ersetzen und vorerst als Quartett weiterzumachen, u.a. auch deswegen, weil Furays Abgang dem Pedal Steeler Rusty Young mehr Möglichkeiten verschaffte, sich aufgrund seiner bemerkenswerten Qualitäten als Multi-Instrumentalist, Sänger und Songwriter zu profilieren,
und so übernahm Rusty Young für die darauffolgenden Alben sozusagen die Führung in der Band, die im Jahre 1974 die Alben Seven und Cantamos veröffentlichte, ihre letzten beiden Studioproduktionen für Epic Records.
Mit diesen beiden Longplayers untermauerte die auf Quartettgröße geschrumpfte CountryRock-Formation ihren qualitativen Anspruch auf eindrucksvolle Weise.
Danach liess sich die Band bei ABC Records unter Vertrag nehmen.
Zwar hatten Poco noch eine vertragliche Verpflichtung, für das Epic Label ein Live-Album zu produzieren (erschien 1976), aber der Wechsel war vollzogen, und dieser Wechsel brachte weitere Veränderungen mit sich. Für größeren kommerziellen Erfolg war es nötig, sich musikalisch in Richtung Mainstream auszurichten, was dazu führte, das ihr Sound, ob nun beabsichtigt oder unbeabsichtigt, doch ein klein wenig mehr an die Eagles erinnerte,
was in der Rückschau durchaus auch nur subjektive Empfindung sein kann.

Mit der Hereinnahme von Al Garth legten Poco in den Jahren 1975, 1976 und 1977
mit den Alben Head Over Heels, Rose Of Cimarron und Indian Summer drei wirklich erstklassige Alben vor. Einige Kritiker und Musikjournalisten meinten damals, Poco wären damit kommerzieller geworden, aber Kritiker kommen häufig mit solchen Argumenten und werden der Sache dabei nicht wirklich gerecht. Man kann nämlich durchaus kommerzieller werden und sich Progressivität bewahren. Für die weitere Entwicklung von Poco bedeuteten diese drei Alben jedenfalls einen Fortschritt, sie waren nach wie vor authentisch, und es war das gleiche wie bei den Eagles, beim vergleichenden Hören ihrer Alben wusste man immer, das sind Poco, wenngleich ihr späterer Sound, wie schon gesagt, durchaus an die Eagles erinnerte.
Klangen Poco in früheren Jahren noch etwas rauh und ungeschliffen, so hörte man bei Ihnen das heraus, was den Sound der Eagles so beliebt machte, auch Poco schafften es, diese Westernromantik zu vermitteln, ohne wirklich Country zu sein. Musikstücke mal mit längeren, mal mit kürzeren Instrumentalpassagen, mal ausgiebig, mal schlicht arrangiert,
dazu ebenfalls teilweise hervorragender Close-Harmony Gesang, das alles aber immer wesentlich minimalistischer arrangiert als bei den Eagles.
Während die Eagles für ihren Sound nur so draufpackten, gingen Poco mit der Einstellung ans Werk, das man auch mit weniger Aufwand die gleiche emotionale Tiefe herstellen kann.
Auf diese Weise entstand dieser Sound, den wohl die meisten Fans als den eigentlichen, den typischen Poco-Sound empfinden und mit dem sie sich wohl auch am meisten identifizieren können.
Ein Sound, der in tiefster Seele die Sehnsucht nach dem Indian Summer weckt, und der
einen durch die Weite und die gewaltige Natur der Vereinigten Staaten zu tragen scheint.
Musik, die das Lebensgefühl von schier grenzenloser Freiheit vermittelt. Ein Gefühl, das der California CountryRock mit Leben erfüllte und nicht dermassen als aufgesetztes Klischee vor sich hertrug wie die (Trucker) Countrymusic.
Es tat sich so einiges bei Poco, die Band war ja auch durch ihre umfangreichen Konzertaktivitäten zu ihren letzten Alben international wesentlich bekannter geworden.
Um die Songs aus ihrem Indian Summer-Album stärker zu promoten,
nahm die Formation dann im Jahre 1977 unter Zuhilfenahme ihres früheren Gitarristen Richie Furay als Gastmusiker nochmals
ein Live-Album auf.
Leider verweigerte ABC Records damals jedoch die Veröffentlichung.
(kam aber 2004 auf den Markt; Titel: The Last Roundup)
Einige Zeit danach erhielt Bassist und Sänger Timothy B. Schmit das Angebot, bei den Eagles einzusteigen, denn die hatten nach ihrer 77er Hotel California Tour den Verlust von Randy Meisner zu verschmerzen. Schmit nahm das Angebot der Eagles an und ersetzte einmal mehr in seiner Karriere seinen Kollegen Randy Meisner. Nach dem Wechsel Schmits zu den Eagles fassten Rusty Young und Paul Cotton den Entschluss, das Kapitel Poco zu schliessen und ohne George Grantham als Cotton-Young Band weiterzumachen.
In ihrem Ehrgeiz und ihrer Vision eines eigenen CountryRock-Sounds unterschieden sich die beiden Musiker kein bisschen von den Eagles-Kollegen Henley und Frey.
Unbeeindruckt von den Rückschlägen der Vergangenheit bemühten sie sich mehr als jemals zuvor, ihre Visionen in Erfolge umzumünzen.
Leider ohne auf ihren ehemaligen Bandkollegen George Grantham zurückzugreifen, der in Nashville in der Band von Countrysänger Ricky Skaggs unterkam, verstärkten sie sich mit Schlagzeuger Steve Chapman sowie Bassist Charlie Harrison, liessen das Projekt Cotton-Young Band wieder fallen und Poco, auch auf Wunsch von ABC Records, kurzerhand wiederauferstehen.
Die neuformierte Band veröffentlichte dann im Jahre 1978 ihr Album Legend.
Das es die richtige Entscheidung war, Poco wieder aufleben zu lassen, belegte der Erfolg dieses in der Tat legendären Longplayers deutlich. Legend war das bis dahin erfolgreichste Poco-Album, kurz nach Veröffentlichung wurde es in den Vereinigten Staaten mit Gold ausgezeichnet, und die Singleauskopplungen Crazy Love und Heart of the Night gerieten nicht alleine nur zu Billboard Top 20 Topsellern des Jahres, sondern auch zu großen Klassikern des CountryRock. Zudem bedeutete Crazy Love Anfang 1979 die erste Nummer 1 Plazierung in der Bandgeschichte, wenn auch "nur" in den sogenannten Adult Contemporary Charts (Charts für Erwachsene). Doch auch aufgrund des rekordverdächtigen Radio-Airplays blieb die Single dort sieben Wochen lang an Nr. 1 notiert.
Für die Promotiontour, aber auch um substanziell weiterzukommen, verstärkten sich Poco mit Kim Bullard an den Keyboards.
Während sich die Band auf ihrer Konzerttournee befand, wurde ABC Records verkauft und ging an MCA Records, wo das Album Legend in weiteren Auflagen veröffentlicht und promotet wurde, was den Erfolg der Band noch untermauerte.
Wie schon in den Jahren 1971-1973 gingen Poco wieder als Quintett an den Start und die 5 köpfige Stammformation setzte sich nun also zusammen aus
Rusty Young (Pedal Steel, Banjo, Dobro, Guitar)
Paul Cotton (Lead guitar, Vocals)
Charlie Harrison (Bass, Vocals)
Kim Bullard (Keyboards)
Steve Chapman (Drums, Vocals)
In dieser Besetzung lieferten Poco mit Under The Gun (1980),
Blue And Gray (1981),Cowboys & Englishmen (1982) sowie
Ghost Town (1982) 4 weitere wirklich großartige Alben ab, wobei anzumerken ist, das es 1982 zu einem weiteren Labelwechsel gekommen war und das das Album Ghost Town bei Atlantic Records veröffentlicht wurde. Die kommerziellen Erfolge dieser 4 Albenveröffentlichungen waren jedoch leider ziemlich durchwachsen, und der Glanz, den diese formidable Westcoast-Band seit dem großen Erfolg mit Legend umgab, verblasste zusehends. Der mangelnde kommerzielle Erfolg zehrte zu sehr an der Substanz. Spätestens 1983 war die Luft raus, und die Jungs hatten auch keine Lust mehr, so weiterzumachen. An dieser Stelle wäre eigentlich dann auch schon Schluß gewesen mit Poco.
Die Band hatte jedoch aufgrund vertraglicher Vereinbarungen noch ein Album abzuliefern,
und mit der Unterstützung der zwei früheren Bandmitglieder Timothy B. Schmit und George Grantham produzierten Poco ihr "vorerst" letztes Album Inamorata,
welches im Jahre
1984 auf den Markt kam. Wie gesagt, es handelte sich hier um das "vorerst" letze Album, und so kann man dieses vorläufige Ende ebenfalls mit dem Sprichwort belegen, das da lautet: "niemals geht man so ganz."
Erzählt man die Geschichte von Poco, lässt sich, wie unschwer zu erkennen, die Mehrfacherwähnung der Eagles einfach nicht vermeiden. Das Auseinanderbrechen von Poco und die Karriere der einzelnen Bandmitglieder danach lässt eine weitere Paralelle zu den Eagles erkennen. Eine Parallele, für die man aus der Eagles Bandbiographie zitieren kann:
"...Trennung, Pause, Solo-Projekte, da mal mitsingen, da mal die
Klampfe schwingen, usw...",
und dann, Jahre nach der Trennung, wenn wirklich keiner mehr damit rechnet, kommt es tatsächlich zu einer Reunion.
5 Jahre nach ihrem "vorläufig" letzten Album Inamorate schrieben Poco einmal mehr
CountryRock-Geschichte, denn im Jahre 1989, genau 20 Jahre nach ihrem Debütalbum,
war die Band nicht nur wieder da, sie war in ihrer Urbesetzung wieder da. Die Pioniere des California CountryRock, Richie Furay, Jim Messina, Rusty Young, Randy Meisner sowie George Grantham spielten gemeinsam das inzwischen 18te Poco-Studioalbum ein, welches unter dem Titel Legacy (Vermächtnis) veröffentlicht wurde.
Und was die Ollen Zuverlässigen des CountryRock mit diesem Album ablieferten, war wirklich bemerkenswert, denn der Sound von Legacy brachte den Zeitgeist an der Schwelle zu den 90er Jahren zum Ausdruck. Poco klangen frisch und unverbraucht, ohne dabei ihre Authentizität
und ihren Wiedererkennungswert verloren zu haben. So verwundert auch der Erfolg nicht, der der Band so oft vorenthalten war, Legacy toppte sogar den Erfolg von Legend, es erlangte Goldstatus binnen weniger Wochen und avancierte bis heute zum Millionenseller. Auch die ausgekoppelten Singles 'Call it Love' und 'Nothing to Hide waren sehr erfolgreich und hielten sich lange Zeit sowohl in den Billboard-Charts als auch in den Airplay-Charts.
Es lief besser für Poco als jemals zuvor, kommerzielle Erfolge, größere internationale Anerkennung durch erfolgreiche Konzerttouren, populäre Videoclips und Radio-Airplays bis zum Abwinken. Bis 1991 ging dieser Rummel auch ganz gut, aber dann kam es leider zu schweren Streitigkeiten innerhalb der Band, und diese Streitigkeiten führten dazu, das Poco insgesamt nun schon zum drittenmal beerdigt wurde.
Aber niemand, der mit der Bandgeschichte von Poco vertraut war, glaubte wirklich daran, das hier endgültig Schluß war, und irgendwie erinnerte einen das ganze Theater an die Eagles, "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich", und am Ende heisst es dann, wir haben nur 14 Jahre Urlaub gemacht. Im Falle von Poco waren´s dann, von der Veröffentlichung von Legacy an gerechnet, aber nur 13 Jahre, denn im Jahre 2002 ging die Band tatsächlich wieder ins Studio, allerdings ohne Randy Meisner, der nämlich wurde ersetzt durch den Bassisten und Sänger Jack Sundrud, der schon in den 80er Jahren immer mal wieder mit Poco als Gastmusiker durch die Lande tourte.
Und so veröffentlichte die Band im gleichen Jahr mit Running Horse ihr 19tes Studioalbum in 33 Jahren.
Das nächste erwähnenswerte Ereignis in der Bandgeschichte ging dann im Mai des Jahres 2004 in der amerikanischen Countrymusic-Hochburg Nashville über die Bühne.
Da nämlich betrat die CountryRock-Formation die Bühne wieder als Quintett, denn Richie Furay war wieder mit von der Partie, und so spielten Young, Cotton, Grantham, Sundrud & Furay vor ausverkauftem Haus ein fabelhaftes Konzert, welches in den USA als DVD & CD unter dem Titel Keep The Legend Alive veröffentlicht wurde.
Auf dem deutschen Markt ist das Teil unter dem Titel Pickin' Up The Pieces erhältlich.
Einige Monate nach dieser Veröffentlichung ereignete sich während eines Konzertes ein tragischer Vorfall, denn Poco-Schlagzeuger George Grantham erlitt mitten auf der Bühne einen schweren Schlaganfall.
Granthams Behandlung im Krankenhaus zog sich aufgrund der Schwere seiner Erkrankung über einen längeren Zeitraum dahin, was zur Folge hatte, das die Behandlungskosten so beträchtlich wurden, das Grantham nicht mehr in der Lage war, für diese Kosten aufzukommen.
Daraufhin organisierten seine Poco-Bandkollegen auf ihrer offiziellen Homepage Poconut.com kurzentschlossen eine Online-Spendenaktion.
In den Folgejahren seit der Erkrankung ihres Drummers tourte die Band in der Besetzung mit Rusty Young, Paul Cotton, Jack Sundrud und dem neuen Schlagzeuger George Lawrence durch Nordamerika und Europa.
Die letzten beiden Poco-Albumveröffentlichungen stammen aus den Jahren 2005 und 2006.
Es sind die Live-Alben Bareback At Big Sky & The Wildwood Sessions, auf denen die Band u.a. auch mit Akustikversionen alter und neuerer Songs glänzt. Im Frühjahr 2007 meldete sich einmal mehr Richie Furay zurück zum Dienst und komplettierte das Poco-Lineup für ein weiteres Konzert auf der Wildwood Lodge in Steelville/Missouri
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